Rheinmetall-Aktie: Kracher zum Wochenstart!

Die Aktie von Rheinmetall hat erneut die 1.000-Euro-Marke geknackt. Antreiber ist offenbar eine Auftragsmeldung über Munition im dreistelligen Millionenbereich.

Auf einen Blick:
  • Die Aktie von Rheinmetall notiert aktuell wieder jenseits der 1.000 Euro
  • Ein millionenschwerer Munitionsauftrag treibt aktuell den Kurs an
  • Mittelfristig aber hat der Rüstungstitel sich im Wert noch immer fast halbiert

Die Rheinmetall-Aktie ist wieder da, ein bisschen zumindest. Nachdem die Papiere am Freitag und Montag jeweils bei weniger als 1.000 Euro den Xetra-Handel beendet hatten, schoben sie sich am Dienstag im Vormittagshandel wieder darüber auf aktuell 1.027 Euro. Dass die Rheinmetall-Aktie dieses Mal bis zum Börsenschluss die psychologisch wichtige Marke hält, ist freilich nicht gewiss. Grund zur Zuversicht allerdings gäbe es durchaus, lieferte das Unternehmen doch einen Kracher zum Wochenstart – im Wortsinne.

Ein Großauftrag für Rheinmetall

Denn laut einer aktuellen Mitteilung ist Rheinmetall von einem internationalen Kunden mit der Lieferung von Artilleriemunition beauftragt worden. Der Kunde habe eine fünfstellige Anzahl an 155-mm-Artilleriegeschossen bestellt, heißt es. Der Auftragswert, der im dritten Quartal 2026 eingebucht worden ist, liegt den Angaben zufolge im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

  • Die Produktion hat laut Rheinmetall bereits begonnen
  • Der Auftrag soll demnach im Jahr 2027 abgeschlossen sein

„Die Rheinmetall-Geschosse sind bereits bei verschiedenen NATO-Staaten in Nutzung. Sie können von einer Vielzahl von 155-mm-Waffensystemen verschossen werden und bieten eine hohe Reichweite und Wirkung“, so die Mitteilung. Die Beauftragung unterstreiche „die hohe Expertise Rheinmetalls im Bereich der Artilleriesysteme“. Rheinmetall investiert nach eigenen Angaben weiterhin stark in die Kapazitätserweiterung bestehender Anlagen und den Aufbau neuer Fertigungsstätten, um die wachsende Nachfrage nach modernen 155-mm-Geschossen und Treibladungen bedienen zu können, wie es heißt.

Rheinmetall-Aktie im Wert fast halbiert

Rheinmetall mit Sitz in Düsseldorf baut demnach seit 2022 seine Produktionskapazitäten aus und strebt bis 2030 eine Produktion von rund 1,5 Millionen 155-mm-Artilleriegeschossen pro Jahr an. An der Börse allerdings hat die Aktie ihr Pulver offenbar erst einmal verschossen. Trotz der aktuell leichten Erholung – und diverser Kaufempfehlungen – hat sich der Kurs seit Oktober 2025 nahezu halbiert.

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