Rheinmetall-Aktie: Kostentreiber?

Der Irankrieg bietet Rheinmetall kaum neue Aufträge, könnte aber durch steigende Energie- und Rohstoffpreise zu höheren Kosten führen. Analysten sehen begrenzte Chancen und potenzielle Risiken.

Auf einen Blick:
  • Krieg bietet kaum neue Impulse für Rüstungsaktien
  • Steigende Energie- und Rohstoffpreise als Kostentreiber
  • Preisgleitklauseln bieten nur teilweise Absicherung
  • Begrenzte Chancen bei potenziellen Risiken

Anders als bei anderen Konflikten machte sich beim Irankrieg bislang kaum eine Auswirkung auf Rüstungsaktien bemerkbar. Die Rheinmetall-Aktie stand in dieser Woche zeitweise sogar unter Druck und peilte bereits die Marke bei 1.600 Euro an. Wie es scheint, erwarten die Anleger sich durch den neuerlichen Krieg keine neuen Impulse.

In den Augen der Analysten kommt das nicht überraschend. Denn der Konflikt habe sich bereits seit Wochen abgezeichnet, und noch dazu wird die Rolle von Rheinmetall als kaum nennenswert wahrgenommen. An der Auftragslage dürfte sich wenig ändern. Sollte der Konflikt länger andauern, könnten sich vielleicht sogar negative Effekte ergeben.

Wird es teurer für Rheinmetall?

Bereits jetzt spürbar sind sprunghafte Anstiege bei Gas- und Ölpreisen. Dadurch entsteht das Potenzial, dass auch zahlreiche andere Dinge teurer werden, etwa von Rheinmetall benötigtes Stahl und Aluminium. Zwar hat das Unternehmen sich mit Preisgleitklauseln ein Stück weit abgesichert, durch die höhere Rohstoff- und Energiepreise an Kunden weitergereicht werden können.

Darüber hinaus ist die Abhängigkeit von Rheinmetall vom Spotmarkt bei Energiepreisen dank eigener Töchter aus dem Bereich geringer als anderswo. Doch auch mit solchen Faktoren im Hinterkopf könnten dauerhafte Anstiege auf der Kostenseite nur eine bestimmte Zeit lang abgefedert werden. Die Sorge vor dauerhaft höheren Kosten, die dann irgendwann auch auf die Marge drücken könnten, ist durchaus vorhanden.

Rheinmetall Aktie Chart

Die Zukunft bleibt ungewiss

Bei diesem Punkt und vielen anderen Faktoren lässt sich aktuell noch immer nur über weitere Entwicklungen spekulieren. Es scheint sich aber herauszukristallisieren, dass der Irankrieg für Rheinmetall nur wenige direkte Chancen bietet und dabei auch nicht ganz risikofrei für das Unternehmen daherkommt. Angesichts dessen scheint die aktuelle Zurückhaltung auf Käuferseite nachvollziehbar.

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