Rheinmetall ist gestern mit einem Abschlag von mehr als -1,6 % in den Keller geschickt worden. Die Notierungen haben damit einen Kurs von nur noch 1031,41 Euro erreicht und sind dem Unterstützungspunkt bei 1.000 Euro wieder näher gekommen. Die Kurse sind vor allem auch um -1,7 % unter die 100-Tage-Linie gerutscht. Das kann erneut einen deutlichen Abschlag bedeuten, denn Algorithmen orientieren sich oft genug genau an solchen Linien.
Die Rheinmetall wird nicht mehr wirtschaftlich beurteilt
Der Titel wird tatsächlich wirtschaftlich nicht mehr auf den Prüfstand gestellt, sondern eher stimmungstechnisch.
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Derkzeit müssten die Börsen hier wieder deutlich aufsatteln, neue Aufträge kommen oft genug herein. Zum Beispiel in Kooperation mit Leonardo aus Italien: Das italienische Heer hatte u.a. Panzer bestellt und insgesamt einen Umsatz in Höhe von über 3,7 Mrd. Euro in Aussicht gestellt.
Das verschafft der Rheinmetall an den Märkten offenbar kaum Auftrieb. Die Notierungen werden aus einem Gemisch an Zinssorgen (Staaten können sich für die Bestellungen nicht mehr so einfach verschulden) und Sorgen vor einem Frieden in der Ukraine immer mal wieder abwärts geschickt.
Analysten sind bis auf wenige Ausnahmen ihren Kurszielen treu. Im Durchschnitt ergeben sich damit über 1.550 Euro. Das ist ein enormes Potenzial. Spätestens am 5.11. dürfte dies auch noch sichtbarer werden. Dann folgen die Zahlen zum 3. Quartal.
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