Die Friedensaussichten in der Ukraine scheinen mit jedem Tag konkreter zu werden. Kürzlich teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner Neujahrsansprache mit, dass die Verhandlungen zu 90 Prozent abgeschlossen seien. Es ist also Stand heute möglich, dass 2026 die Waffen endlich schweigen werden.
Es lässt sich nicht deutlich genug betonen, was für eine hervorragende Nachricht dies für die Ukraine, Russland und die ganze Welt wäre. Jeder Tote und jeder Verletzte in Russland völkerrechtswidrigem Angriffskrieg ist einer zu viel. An der Börse entsteht allerdings nun schon seit einer Weile die Aussicht, dass die Rüstungsbranche einen Dämpfer erhalten könnte.
Wer traut sich?
Das scheint im ersten Moment schlüssig zu sein. Denn bei weniger Krieg werden logischerweise auch weniger Waffen gebraucht. Im Hinterkopf sollten Anleger aber behalten, dass sich nach einem Friedensschluss kaum plötzlich die russische, dem Westen gegenüber offen feindliche Politik ändern wird. Auch wird die Ukraine sich kaum ausruhen und fest davon ausgehen, nie wieder angegriffen zu werden.
Ein weiterer Faktor, welcher sinkenden Verteidigungsbudgets im Wege stehen könnte, sitzt im Weißen Haus und hört auf den Namen Donald Trump. Sollten europäische Nato-Partner es wagen, ihren Rüstungsetat wieder zurückzufahren, käme das in Washington nicht gut an. Mit einiger Wahrscheinlich würde Trump darauf wohl mit neuerlichen Zöllen reagieren.
Rheinmetall Aktie Chart
Rheinmetall: Bereit für das Comeback?
Die Zeichen stehen letztlich gut, dass die Rheinmetall-Aktie im neuen Jahr wieder Boden gutmachen wird. Denn an der Auftragslage hat sich nichts verändert und es kamen zuletzt sogar milliardenschwere neue Order herein. Das ging an der Börse dezent unter, weshalb sich ein hübsches Erholungspotenzial ergibt. Versprechen lässt sich zwar nichts und bei einem tatsächlichen Friedensschluss könnten die Kurse zunächst weiter nachgeben. Es wäre aber nicht rational, sollte die Rheinmetall-Aktie dies auf lange Sicht nicht verdauen können.
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