Rheinmetall-Aktie: Kein einziger!

Die Aktie des Rüstungskonzerns Rheinmetall ist vor dem Wochenende zweistellig eingebrochen. Nicht ein Analyst hatte damit gerechnet. Nicht einer.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie ist vor dem Wochenende auf ein neues 12-Monatstief gestürzt
  • Fast alle Analysten hatten nach den Quartalszahlen an ihren hohen Prognosen festgehalten
  • Selbst das drastisch gekürzte Kursziel von JP Morgan ist bereits weit unterschritten

Es war für Anleger ein Schock: Die Aktie von Rheinmetall, in den vergangenen Monaten bereits mehrfach unter Druck, crashte vor dem Wochenende zweistellig. Am Handelsplatz Frankfurt ging es 10,2 Prozent abwärts auf nur noch 1.210 Euro. Es war zugleich der tiefste Schlusskurs seit mehr als einem Jahr. Das heißt: Wer immer auch innerhalb der vergangenen zwölf Monaten Rheinmetall-Aktien gekauft haben sollte, befindet sich mit diesen in der Verlustzone. Das hatte kein Analyst so vorhergesehen, kein einziger.

Rheinmetall-Kursziele jenseits der 2.000 Euro

David H Perry von der US-Bank JP Morgan, der direkt nach den Quartalszahlen von Rheinmetall noch eine Kaufempfehlung ausgesprochen hatte, korrigierte sich zwar wenige Stunden später: Er änderte sein Votum auf „Halten“ und strich das Kursziel von 2.130 Euro auf 1.500 Euro zusammen. Doch selbst mit dieser Prognose zeigte sich der US-Analyst zu optimistisch. Zumindest kurzfristig.

Von den anderen Marktbeobachtern ganz zu schweigen, die erst am Donnerstag neue Kaufempfehlungen für Rheinmetall ausgesprochen hatten. Eine kleine Auswahl mit den dazugehörigen Kurszielen:

  • Deutsche Bank: 2,100,00 Euro, +73,53%
  • UBS: 2.200,00 Euro, +81,79%
  • Bernstein Research: 2.050,00 EUR, +69,39%
  • Jefferies: 2220,00, Euro, +83,44%

US-Analyst lag bei Rheinmetall daneben

Komplett daneben lag derweil Sam Burgess von der US-Investmentbank Goldman Sachs, der bereits am Dienstag nach vorläufigen Eckdaten des Rüstungskonzerns die Einstufung für Rheinmetall mit einem Kursziel von 2300 Euro auf „Buy“ belassen hatte. Zeitpunktbedingt sei der Umsatz des 1. Quartals etwas mau gewesen, schrieb er zwar. Mit dem vollständigen Quartalsbericht am 7. Mai sollte Rheinmetall vor allem das Vertrauen in mehr Dynamik im zweiten Quartal und die Jahresziele stärken, mutmaßte er. Angesichts jüngster Kursschwächen und der starken Wachstumserwartungen an das erste Halbjahr habe die Meldung aber die Chance, „zum reinigenden Gewitter zu werden“. Das kann man so sagen, aber wohl anders als sich Burgess das vorgestellt hatte.

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