Rheinmetall-Aktie: Das kann einschlagen wie eine Bombe!

Rheinmetall meldet Auftrag aus Australien und erwartet starkes zweites Quartal. Analysten sehen weiterhin hohes Kurspotenzial.

Auf einen Blick:
  • Leichter Kursanstieg auf 1.204 Euro
  • Optimistische Prognose für zweites Quartal
  • Neuer Munitionsauftrag aus Australien
  • Analysten sehen Kursziel bei 1.900 Euro

Rheinmetall hat am Montag leicht zugelegt. Die Düsseldorfer konnten einen Aufschlag in Höhe von 0,8 % verbuchen. Der Kurs ist auf 1.204,40 Euro gestiegen und setzte damit zumindest ein kleines Zeichen. Ende der vergangenen Woche kämpfte Rheinmetall noch zeitweise mit der Marke von 1.200 Euro. Jetzt könnte es möglicherweise einen neuen Anlauf in Richtung deutlich höherer Kurse geben, so die Hoffnung einiger Beobachter.

Gestern noch hat die Rheinmetall eine befreiende Meldung am Markt platziert. Das 2. Quartal soll „eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem ersten Quartal“ bringen. Diese Nachricht könnte an den Börsen einschlagen wie eine Bombe.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall: Der Umsatz wird nachgeholt

Der Umsatz im Umfang von 300 Millionen Euro, der im 1. Quartal nicht gebucht wurde, soll hier erfasst werden. Dies wiederum wird die Kennzahlen verbessern. Die Nachricht kann an den Börsen durchaus zu einer kleinen Bewertungsänderung führen.

Zudem hat die Rheinmetall nun einen neuen Auftrag aus Australien erhalten. Es geht um 72 Millionen Dollar für Artilleriemunition in Queensland. Der Auftrag ist Teil einer ganzen Serie von Aufträgen, die in den vergangenen Wochen bei Rheinmetall eingegangen sind.

Dabei ist das Volumen dieses Auftrags absolut überschaubar. 72 Millionen Dollar sind, verglichen mit dem erwarteten Jahresumsatz von etwas mehr als 14 Milliarden Euro, sozusagen nichts. Es geht um etwas anderes. Rheinmetall konnte damit erneut nachweisen, dass das Unternehmen auch international aufgestellt ist. Australien ist ganz offensichtlich kein Land, bei dem man direkt vermuten würde, dass ein europäisches Unternehmen dort Munition verkaufen kann.

Das Unternehmen möchte ohnehin, wie zuletzt bekannt geworden ist, noch stärker auf Rüstungsgüter und beispielsweise Munition setzen. Dafür wurden Kapazitäten im zivilen Bereich verkauft. Diese wiederum brachten Rheinmetall lediglich 350 Millionen Euro Einnahme. Aber immerhin: Stattdessen werden weitere Kapazitäten für die Entwicklung und Herstellung von Rüstungsgütern wie Munition aufgebaut.

Rheinmetall ist international aufgestellt und kann sich nicht nur in Australien, sondern auch in den USA mit American Rheinmetall positionieren. Insofern dürfte das Unternehmen weiterhin von den weltweit steigenden Rüstungsausgaben profitieren.

Dies wird sich, so die Hoffnung der Analysten, auch noch stärker im Kurs widerspiegeln. Die aktuellen Kursschätzungen der Analysten sind weiterhin ähnlich ambitioniert wie zuvor. Fast 1.900 Euro sehen die Analysten tagesaktuell als Kursziel für Rheinmetall vor. Das ist weiterhin ausgesprochen beeindruckend.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 09. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)