Rheinmetall-Aktie: Jetzt wird es panisch!

Rheinmetall verliert 1,52 Prozent und nähert sich der Marke von 1.000 Euro, während Analysten langfristig weiteres Kurspotenzial sehen.

Auf einen Blick:
  • Aktie schließt bei 1.013 Euro
  • Börsenwert beträgt 47,4 Milliarden Euro
  • Umsatzziel 2030 liegt bei 40 bis 45 Milliarden
  • Negativer operativer Free Cashflow belastet

Einen sehr schwachen Tag erlebt jetzt die Aktie von Rheinmetall. Nachdem sie zunächst deutlich geklettert war und zum Mittag sogar einen Angriff auf 1.040 Euro startete, ging es sukzessive nach unten. Die Notierungen landeten am Ende bei 1.013 Euro und verloren unter dem Strich 1,52 %.

Die Aktie nähert sich wieder 1.000 Euro

Das alte Problem ist damit wieder auf dem Tisch. Die Aktie könnte unter 1.000 Euro sacken. Das Unternehmen ist derzeit 47,4 Milliarden Euro wert. Dabei ist zu bedenken, dass Rheinmetall für das laufende Jahr einen Umsatz in Höhe von 13,7 bis 14,2 Milliarden Euro erwartet. Bis zum Jahr 2030 werden allerdings bereits circa 40 bis 45 Milliarden Euro erwartet.

Insofern scheint die Aktie, da das Unternehmen extrem profitabel arbeitet, mittelfristig sicherlich unterbewertet zu sein. Zur Information: Rheinmetall plant für das laufende Jahr immer noch eine Ergebnismarge in Höhe von 19 %. Bereits im zweiten Quartal gelang es, eine Marge von 17,1 % zu erwirtschaften. Im ersten Quartal waren es noch 15 %.

Insofern ist Rheinmetall auf dem Weg, die Umsätze auszuweiten, die Profitabilität zu erhöhen und langfristig sicherlich einen Umsatz zu erwirtschaften, der in der Nähe des aktuellen Börsenwertes liegt.

Rheinmetall Aktie Chart

Schon deshalb werden Analysten hier sicherlich ihre Kursziele kaum korrigiert haben. Diese liegen immer noch bei über 2.660 Euro. Aktuell wird ein Aufwärtspotenzial in Höhe von annähernd 60 % vermutet. Insofern hat sich die Situation rein wirtschaftlich betrachtet nicht geändert.

Tatsächlich bleibt eine der großen Sorgen der anhaltend negative operative Free Cashflow, der im zweiten Quartal gemeldet worden war. Allerdings sind die Kurse jetzt aus ganz anderer Sicht in Gefahr. Es gilt, die Unterstützung bei 1.000 Euro zu verteidigen. Die Chartanalysten würden extrem nervös, falls dies nicht gelingen sollte.

Wirtschaftlich orientierte Analysten sind, wie oben beschrieben, sehr zuversichtlich.

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