Rheinmetall-Aktie: Ist jetzt der Knoten geplatzt?

Die Bundeswehr ordert über 2.000 Militär-LKW bei Rheinmetall. Der Milliardenauftrag sichert planbare Erlöse und stärkt die Aktie.

Auf einen Blick:
  • Bundeswehr bestellt 2.030 Transportfahrzeuge
  • Auftragswert liegt bei über einer Milliarde Euro
  • Langfristige Einnahmen durch Wartungsverträge
  • Aktie erholt sich mit Kursplus von 3,5 Prozent

Auch am Dienstagmorgen lief es für die Rheinmetall-Aktie erfreulich. So verzeichnete der deutsche Rüstungstitel ein Plus von 3,5 % auf 1.219,4 Euro. Bereits am Montag legte der Wert zu, nachdem er in den Wochen zuvor scharfe Rücksetzer hingenommen hatte (Stand: 19.05.2026, 9:20 Uhr).

Für Aufsehen sorgt derweil eine weitere Erfolgsmeldung in Sachen Bundeswehr. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters plant das Heer, mehr als 2.000 militärische Transportfahrzeuge beim Düsseldorfer Rüstungskonzern zu ordern. Das geht aus einer Vorlage des Bundesfinanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor.

Rheinmetall-Aktie: Vierte Tranche aus bestehendem Rahmenvertrag

Die LKWs sollen bei der Rheinmetall-Tochter Rheinmetall MAN Military Vehicles gefertigt werden, einem Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall und MAN aus dem Volkswagen-Konzern. Die Auslieferung aller 2.030 Fahrzeuge ist bis November 2026 geplant. Ziel ist es, die Transportkapazitäten und die Beweglichkeit der Truppe für die Landes- und Bündnisverteidigung auszubauen.

Es handelt sich um den vierten Abruf aus einem bestehenden Rahmenvertrag, der die Lieferung von insgesamt bis zu 6.500 Fahrzeugen vorsieht. Bislang wurden daraus knapp 1.400 Fahrzeuge bestellt. Das Gesamtvolumen beläuft sich damit auf ein mögliches Auftragsvolumen von bis zu 3,5 Milliarden Euro.

Rheinmetall-Aktie: Langfristige Einnahmen über den Verkauf hinaus

Neben dem Kaufpreis von über einer Milliarde Euro kalkuliert das Verteidigungsministerium über 15 Jahre mit Nutzungskosten in ähnlicher Größenordnung – für Rheinmetall bedeutet das planbare Folgeeinnahmen weit über die eigentliche Fahrzeugübergabe hinaus.

Der straffe Zeitplan ist dabei bemerkenswert: Über 2.000 Fahrzeuge sollen binnen weniger Monate produziert und geliefert werden. Gelingt das, kann Rheinmetall aus dem Abruf noch im laufenden Geschäftsjahr sichtbaren Umsatz verbuchen.

Zur Einordnung: Das Auftragspaket mag weniger spektakulär wirken als Panzer oder Drohnenabwehrsysteme – für Rheinmetall ist es dennoch ein strategisch wichtiges Kerngeschäft: verlässlich, volumenstark und mit langfristiger Kundenbindung durch Wartung und Betrieb.

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