Rheinmetall-Aktie: Jetzt knallt es aber!

Trotz positiver Geschäftsentwicklung und milliardenschwerer Auftragserwartungen notiert die Rheinmetall-Aktie unter ihrem bewerteten Potenzial. Experten halten Kursziele von über 2000 Euro für realistisch.

Auf einen Blick:
  • Aktie notiert deutlich unter Analystenzielen
  • Neue Rüstungskooperationen und Regierungsaufträge
  • Erwartung massiver Umsatzsteigerungen bis 2030
  • Politische Initiativen stützen langfristige Aussichten

Liebe Leserinnen und Leser,

die Aktie von Rheinmetall enttäuscht an den Börsen auch weiterhin. Die Aktie soll nach Meinung von Analysten sehr viel mehr wert sein, als sich dies aktuell abzeichnet. Dennoch haben die Märkte hier immer noch nicht auf einen Durchmarsch gestellt, was zumindest in den Augen einiger der Beobachter eine Enttäuschung ist. Konkret: Gestern Abend ging es auf einen Kurs in Höhe von minimal oberhalb von 1800 Euro nach unten. Die Notierungen verloren dabei ohne nennenswert schlechte Nachricht aus dem eigenen Haus gleich 2,57 %. Auf der Börse Xetra wurde ein Wert in Höhe von 1797,50 Euro gemessen, später wurden es in München ca. ebenso viel.  Die Aktie irritiert damit die Beobachter weiterhin, weil sie mindestens 200 Euro zu tief notiert, so auch die Trendanalysten, die schon lange auf einen Durchmarsch in Richtung von 2.000 Euro warten.

Rheinmetall: Das sehen die Börsen offenbar noch immer nicht!

Der Titel hatte im Verlauf der zurückliegenden Woche am Mittwoch zwischenzeitlich ein Top erreicht. Hier waren 1860,50 Euro markiert worden und es entstand die Hoffnung, nun rasch in Richtung von 2.000 Euro durchstarten zu können. Allerdings halten die Schwankungen stark an.

Rheinmetall Aktie Chart

Am Freitag der vergangenen Woche ist die Aktie bei 1750 Euro auf einem Tiefpunkt gewesen. Das alles passt nicht zum gesamten Bild, das dieses Unternehmen an den Börsen immer noch abgeben könnte. Denn stets und ständig konfrontiert die Rheinmetall die Aktienmärkte mit guten und wirtschaftlich durchaus interessanten Informationen.

Rheinmetall: Neue Geschäfte und neue Aussichten haben den Kurs nicht vorangebracht

Rheinmetall hat sehr große Chancen, verschiedene Geschäftsfelder voranzutreiben.

Jüngst war bekannt geworden, dass die Rheinmetall zusammen mit OHB ein mögliches Projekt diskutiert. Es geht darum, eine Rüstungs-Kooperation abzuschließen. Die wiederum bezieht sich auf Satellitensysteme. Hier geht es also um die Eroberung des Weltalls.

Vorbild scheint das Unternehmen Starlink zu sein. Jedenfalls ist dies in diversen Kommentaren so bezeichnet worden. Nun ist diese Kooperation noch nicht fertig abgeschlossen worden, allerdings bestätigte die OHB das entsprechende Vorhaben.

Fast täglich gibt es schon weitere neue Nachrichten, die ebenfalls wirtschaftlich relevant sind und einen Einfluss auf den Kurs haben könnten. So wurde am Freitag zudem jetzt bekannt, dass Rumänien die Beschaffung deutscher Luft-Verteidigungssysteme prüfen würde. Sprich, dies ist eine weitere Nachricht der bekannten Art. Es geht um Drohnen.

Dazu passt eine weitere Nachricht aus dem Hause: Luna NG hat offensichtlich als unbekanntes Luftfahrzeug-System, wie es heißt, erfolgreich seine Fähigkeiten gezeigt. D.h. am Ende, dass auch das Drohnengeschäft für die Düsseldorfer weiterhin relativ interessant werden kann. All diese Nachrichten passen zu weiteren Nachrichten, die in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder skizziert worden sind.

Das Unternehmen hatte auch diverse Aufträge von Seiten der Bundeswehr erhalten. Allerdings gab es hier im Verlaufe der Woche durchaus einen kleinen, problematischen Zwischenfall. Die Bundeswehr wolle, so hieß es in einer Nachricht, Loitering Munition beschaffen. Hier allerdings ohne Rheinmetall. Dies dürfte jedoch im Gesamtpaket ein vernachlässigenswertes Problem sein. Selbst die Bundeswehr hatte in den vergangenen Wochen hier einige Aufträge erteilt. Das Ganze wird zusammengeklammert durch die Investitionen, die der Deutsche Bundestag vor kurzem ermöglichte.

Geld aus Berlin: Auch diese Erwartung passt für die Rheinmetall!

Der Bundestag verabschiedete eine mögliche Investition im Umfang von 51 Milliarden Euro. Wohin das Geld genau fließen wird, ist noch offen, allerdings steht auch jetzt vermuten, dass die Rheinmetall mitten drin ist. Die Düsseldorfer rechnen ohnehin damit, dass die Politik ihre Auftragsvolumina in den kommenden Jahren noch (deutlich) erhöhen wird.

Auch der größere Rahmen stimmt.

Angst vor Trump und Co. Ist hier nicht gerechtfertigt?

Dafür gilt es auszuholen: Die Aktie war zuletzt in den vergangenen Wochen und Monaten auch schwächer geworden, weil Donald Trump in der Weltpolitik kräftig die Karten neu mischt. Aufhänger der jeweiligen schlechten Stimmung war vor allem auch die Friedensverhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine.

Offenbar befürchten die Märkte immer mal wieder, dass es hier zu Friedensvereinbaren kommen könne. Damit würde die Aktie möglicherweise wegen ausfallende Rüstungsaktivitäten etwas unattraktiv. Anders kann man sich die Erklärungsversuche nicht deuten.

Die ganze Aussage ist genauso falsch wie auch die Bewertung der Vorgänge in Venezuela, oder im Iran, oder eben in Grönland. All das führt dazu, dass vor allem die europäischen Länder im Westen ausgesprochen sensibel auf die Aktivitäten der USA reagiert haben.

Es kamen immer mehr Stimmen auf, die auch der EU empfahlen, selbst aktiv zu werden, was die Verteidigung betrifft. Das wird geschehen. EU gab an, dass im Sommer 2026 die Rüstungsinitiative der europäischen Gemeinschaft vorgestellt werden würde. Das zeigt, dass auch aus dieser Richtung immer wieder mit neuen Aufträgen und vor allem auch mit mehr Geld zu rechnen ist.

Die Umsätze werden für die Rheinmetall ohnehin weiter steigen

Das Ganze passt in das ohnehin schon vorhandene Paket. Rheinmetall war schon vor längerem davon ausgegangen, dass die Umsätze massiv steigen werden. So rechnete das Unternehmen vor, dass der Umsatz bezogen auf die entsprechenden Umsätze im Jahr 2024 innerhalb der Jahre bis zum Jahr 2030 sich dann verfünffachen sollten. All das ist in den jüngsten Börsenkursen nicht berücksichtigt, so der Eindruck.

Klar ist aber, dass die Auftragsvolumen noch zunehmen werden. Insofern wäre es nicht überraschend, wenn die Börsen hier eines Tages auf Angriff schalten. Erste Ziele werden dann sein, 2000 Euro zu erreichen und gegebenenfalls auch ein neues Allzeithoch zu avisieren. Analysten gehen immer noch davon aus, dass die Aktie einen Kurs in Höhe von 2190 Euro erreichen kann, soweit die mittlere Schätzung. Der Aufwärtstrend bleibt aktuell deshalb erhalten. Insofern ist die mal wieder relativ schwache oder zumindest nicht starke Woche kein großes Problem für die Märkte gewesen.

Analysten, der Markt und auch die bloße Beobachtung der Rheinmetall sowie der Randbedingungen in den kommenden Jahren zeigen hier alle in dieselbe Richtung für die Entwicklung der Geschäfte. Damit sind auch die Aktien mutmaßlich in entsprechend bester Verfassung. Die Börsen wollen einfach nicht sehen, was Analysten hier vielfach erzählt haben. Das Unverständnis der Fachleute wird wachsen.

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