Heute kracht die Aktie von Rheinmetall richtig nach unten. Fast -4 % führen den Titel wieder klar unter die Marke von 1.000 Euro, die Alarmglocken schrillen. Die Notierungen liegen damit immer noch rund 25 % unter dem GD200.
Charttechnisch beeindruckend ist allerdings, dass die Marke von 1.000 Euro von unten her überwunden wurde. Die Aktie ist damit in den vergangenen vier Wochen allerdings immer noch ungefähr 10 % im Minus.
Faktor 3,2
Rheinmetall ist an den Börsen derzeit nur 46,8 Milliarden Euro wert. Das ist in etwa gut das 3,2-Fache dessen, was das Unternehmen als Umsatz für das laufende Jahr verbuchen dürfte.
Die Rentabilität des Unternehmens allerdings wird weiter steigen. Das war in den vergangenen Wochen etwas unter dem Radar gelaufen. Rheinmetall hatte zum zweiten Quartal bekannt gegeben, dass die Bruttomarge auf 17,1 % gestiegen ist. Bis zum Jahresende soll sie auf 19 % klettern.
Das heißt: Steigende Umsätze sind hier damit verbunden, dass gleichzeitig auch die Rentabilität pro Euro Umsatz steigt. Das wiederum sollte die Betriebsergebnisse im laufenden Jahr deutlich nach oben schieben.
Rheinmetall wird dafür allerdings nicht belohnt. Im laufenden Jahr ging es bis dato um 34,47 % nach unten. Immer noch haben die Börsen Angst vor Zinserhöhungen oder davor, dass das Unternehmen, wie auch andere Unternehmen, vielleicht zu wenig Cashflow produziert.
Im zweiten Quartal war ein negativer Cashflow erwirtschaftet worden. Analysten allerdings teilen die Skepsis der Börsen nicht. Die meisten Kursziele liegen deutlich über dem aktuellen Kurs.
Das Niveau der Kursziele insgesamt liegt im Durchschnitt bei gut 1.646 Euro. Bis dahin hat die Aktie noch mächtiges Aufwärtspotenzial, das ausgeschöpft werden kann.
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