Rheinmetall-Aktie: Jetzt geht es los!

Der Kurs legte 2,3 Prozent zu; Analysten sehen im Schnitt ein Kursziel von 1.603 Euro, während ein Drohnenzentrum entsteht.

Auf einen Blick:
  • Aktie gewinnt 2,3 Prozent
  • Kurs bleibt unter wichtigen Durchschnittslinien
  • Drohnenzentrum für dreistelligen Millionenbetrag geplant
  • Produktion am Standort ab Ende 2027 vorgesehen

Für das Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall ist der Montag relativ erfolgreich gewesen. 2,3 % Plus brachten den Titel auf rund 982 Euro. Dennoch  stehen die Vorzeichen im Kern noch nicht besser.

Die Aktie ist immer noch 28 % vom GD200 entfernt und 12 % von der 100-Tage-Linie. Das bedeutet: Die Notierungen bleiben ganz klar im Abwärtstrend. Es fehlen immer noch fast 18 Euro bis zur Marke von 1.000 Euro. Die Notierungen haben derzeit einfach zu wenig Drive, um wieder nach oben zu kommen. Auf der anderen Seite jedoch sind 1.000 Euro jetzt eine Grenze, an der sich vieles entscheiden kann.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall hat unverändert alle Chancen, meinen jedenfalls die Analysten. Es kann demnach nur aufwärts gehen

Nach unten gut abgesichert

Einziger Trost scheint derzeit zu sein, dass immerhin die Marke von 959 Euro nicht mehr nach unten durchkreuzt wird. Das hat einen charttechnischen Hintergrund. Fiele die Notierung darunter, wäre die Aktie wieder deutlich in Gefahr, heißt es aus Sicht der Chartanalysten. Es geht hier kurzfristig tatsächlich mehr oder weniger um das Überleben dieser Unterstützung, heißt es in den meisten Berichten.

Das Unternehmen hat jetzt einen dreistelligen Millionenbetrag in einen Drohnenstandort investiert. Am Flughafen Kassel Calden soll ein neues Logistik und Technologiezentrum entstehen. Über 30.000 Quadratmeter Fläche werden dort angesiedelt. Das wiederum soll ab Ende 2027 zur Produktion führen.

Indes hat auch das offensichtlich keine Euphorie am Markt ausgelöst. Einzig die Analysten bleiben derzeit sehr positiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 1.603 Euro. Die höchsten Ziele sind jedoch bei mehr als 2.000 Euro noch einmal wesentlich höher als das, was die Börsen derzeit für die Düsseldorfer bezahlen wollen.

Drohnen scheinen die Märkte jedenfalls nicht zu beeindrucken. Ggf. sind es aber die möglichen Aufträge rund um das Arminius-Projekt der Bundesrepublik. Entschieden wird über das Mehr-Milliarden-Projekt im Dezember.

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