Rheinmetall-Aktie: Irre explosiv!

Rheinmetall und Destinus gründen ein Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung und Vermarktung moderner Marschflugkörper und ballistischer Raketenartillerie.

Auf einen Blick:
  • Gemeinschaftsunternehmen startet in zweiter Jahreshälfte 2026
  • Ziel ist Entwicklung und Produktion moderner Raketensysteme
  • Marktpotenzial liegt im niedrigen Milliardenbereich
  • Partnerschaft stärkt europäische Souveränität in Rüstung

Die Rheinmetall-Aktie konnte im Montagvormittag 1,35 % auf 1.484 Euro zulegen und damit wieder einen Teil der Ende letzter Woche eingefahrenen Kursverluste kompensieren. Auf 6-Monats-Sicht blieb der Rüstungs-Titel mit -21 % jedoch zweistellig im Minus (Stand: 13.04.2026, 10:15 Uhr).

Rheinmetall-Aktie: Konzern will mit Destinus Raketen entwickeln

Derweil veröffentlichte Rheinmetall am Montag eine neue Meldung. Konkret wird der Konzern mit dem europäischen Luft- und Raumfahrtakteur Destinus in der zweiten Jahreshälfte 2026 das Gemeinschaftsunternehmen „Rheinmetall Destinus Strike Systems“ gründen.

Das Joint Venture soll moderne Marschflugkörper und ballistische Raketenartillerie entwickeln, fertigen und international vermarkten. Rheinmetall will sich mit 51 % und Destinus mit 49 % an der neuen Firma beteiligen. Der Sitz wird in Unterlüß (Niedersachsen) liegen, wo Rheinmetall seine industriellen Kapazitäten für Serienfertigung und Qualifizierung einbringt.

Rheinmetall-Aktie: Hoher Bedarf an militärischen Raketen

Beide Partner reagieren damit auf eine grundlegend veränderte Bedrohungslage: Konflikte wie in der Ukraine oder im Nahen Osten zeigen, dass Streitkräfte nicht mehr nur Dutzende, sondern Tausende Raketen pro Jahr benötigen – perspektivisch sogar zehntausende, sofern die Beschaffung in Europa entsprechend skaliert. Der Markt bietet kurzfristig ein Volumen im hohen dreistelligen Millionenbereich, langfristig ein Potenzial im niedrigen Milliardenbereich.

Destinus bringt seine kampferprobte Systemarchitektur, Turbostrahltriebwerke und ein bestehendes europäisches Produktionsprogramm ein, das bereits über 2.000 Marschflugkörper pro Jahr fertigt. Rheinmetall ergänzt dies durch industrielle Größe, deutsche Fertigungsstandorte und Erfahrung im Management großer Rüstungsprogramme.

Zur Einordnung: Das Joint Venture soll die europäische Souveränität im Bereich weitreichender Präzisionsschlagfähigkeiten stärken und die Lücke zwischen militärischem Bedarf und industrieller Kapazität schließen – mit Systemen, die schneller, widerstandsfähiger und in großem Maßstab produzierbar sind.

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