Rheinmetall-Aktie: Impulslos!

Die Rheinmetall-Aktie zeigt sich trotz voller Auftragsbücher und anhaltendem Wachstumstrend antriebslos. Anleger fragen sich, wie viel vom erwarteten Wachstum bereits eingepreist ist.

Auf einen Blick:
  • Kurs fällt unter wichtige Marke von 1.400 Euro
  • Volle Auftragsbücher und Kapazitätsausbau laufen
  • Gewinnentwicklung durch Energiepreise belastet
  • Schwache Phasen bieten mögliche Einstiegsgelegenheiten

Die Rheinmetall-Aktie durchbrach in der vergangenen Woche die Marke von 1.400 Euro nach unten, was an den Märkten als klares Warnsignal interpretiert wird. Zu Beginn dieser Woche trauen die Bullen sich weiterhin nicht aus der Deckung. Zwar gab es im frühen Handel grüne Vorzeichen zu sehen. Jene fielen aber nicht weiter ins Gewicht. Es ging um überschaubare 0,4 Prozent bis auf 1.386 Euro zum Vormittag aufwärts.

Trotz Irankrieg scheint es den Anlegern an neuen Impulsen zu fehlen. Neue Großaufträge meldet Rheinmetall dieser Tage seltener als noch in den letzten Jahren. Derweil spottet Rheinmetall-Chef Armin Papperger über „Lego-Drohnen“ in der Ukraine und tut sich gleichzeitig schwer, eigene Gerätschaften dort zu verkaufen.

Rheinmetall bleibt im Wachstumstrend

Aktuell hinterlässt Rheinmetall dadurch nicht die beste Figur. Am Wachstumstrend hat sich indes nichts geändert. Die Auftragsbücher platzen aus allen Nähten und man arbeitet unter Hochdruck daran, die Kapazitäten auszubauen. Weitere Steigerungen bei den Quartalszahlen sind dadurch, zumindest auf Umsatzseite, schon mehr oder minder gesetzt.

Rheinmetall Aktie Chart

Zur Diskussion steht freilich, wie es auf Seite der Gewinne aussehen mag. Diesbezüglich machen sich die Anleger ob deutlich höherer Energiepreise offenbar so ihre Gedanken. Dadurch rückt auch mehr die Frage in den Vordergrund, wie viel des erwarteten Wachstums schon heute in den Kurs eingepreist wurde.

Eine günstige Gelegenheit?

Für Europa, wo die wichtigsten Kunden von Rheinmetall zu finden ist, hat sich an der Notwendigkeit einer jahrelangen Aufrüstung nichts verändert. Daher dürften die Kassen auch in Zukunft weiter klingeln. Vor diesem Hintergrund ergeben sich in schwachen Phasen durchaus interessante Einstiegsgelegenheiten. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass selbst beste fundamentale Voraussetzungen noch kein Garant für ständig neue Kursrekorde sind.

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