Rheinmetall-Aktie: Im Milliardenbereich!

Die Aktie von Rheinmetall hat auch am Donnerstag nachgegeben. Selbst ein Großauftrag durch die Bundeswehr konnte die Anleger nicht locken.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie hat binnen einer Woche mehr als acht Prozent abgegeben
  • Der Kursverfall ging auch am Donnerstag weiter, einer guten Nachricht zum Trotz
  • Die Bundeswehr bestellte beim Rüstungskonzern Loitering-Munition-Systeme
  • Der Rahmenvertrag für die Drohnen hat demnach einen Wert im Milliardenbereich

Der Kursverfall bei der Aktie von Rheinmetall ging auch am Donnerstag unvermindert weiter. Zum Handelsschluss auf Xetra stand am Ende ein weiteres Minus von 1,1 Prozent auf nur noch 1.407 Euro. Seit dem vergangenen Freitag, als zwischenzeitlich 1532 Euro für den Rüstungstitel aufgerufen worden waren, beläuft sich der Abschlag auf mehr als acht Prozent. Dabei wäre ein Zugewinn bei der Rheinmetall-Aktie zuletzt durchaus plausibel gewesen.

Rheinmetall liefert Drohnen für die Bundeswehr

Denn Rheinmetall hatte zuletzt einen Großauftrag über Loitering-Munition-Systeme des Typs FV-014 durch die Bundeswehr gemeldet. Ein entsprechender Vertrag über die Drohnen sei am Mittwoch in Koblenz unterzeichnet worden, hieß es. Der Auftrag wird laut Rheinmetall noch im April 2026 verbucht.

  • Die Auslieferung soll in der ersten Jahreshälfte 2027 beginnen, die Qualifizierung ab dem zweiten Quartal 2026
  • Der Rahmenvertrag habe „einen Wert im Milliardenbereich“; der erste Abruf beläuft sich auf rund 300 Millionen Euro brutto
  • Optional umfasse der Rahmenvertrag eine fünfstellige Anzahl der autonomen Recce- und Strike-Drohnen FV-014

Das Loitering-Munition-System FV-014 hat eine Reichweite von bis zu 100 km und verfügt über einen Gefechtskopf inklusive Zündvorrichtung von rund 4 kg. Zudem könne die Drohne bis zu 70 Minuten in der Luft bleiben und Ziele beobachten, bis sie zur Wirkung kommt. Das System, das Intelligenz und Schlagkraft kombiniert, werde vollständig in der EU produziert.

Produktion schon bald in industriellem Maßstab

„Innerhalb kürzester Zeit wurde bei Rheinmetall eine autonome Drohne entwickelt, die Aufklärung und Wirkung vereint“, so Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG. Mit der FV-014 werde die Bundeswehr ein weiteres Waffensystem erhalten mit dem sie eigene Kräfte schützen und kritische Ziele schnell, kontrolliert und wirksam bekämpfen könne. Man sei dankbar für das Vertrauen und werde das System schon sehr bald im industriellen Maßstab in hohen Stückzahlen produzieren. Die Anleger indes zeigten sich unbeeindruckt. Anders als die Analysten. 

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 24. April liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)