Rheinmetall-Aktie: Milliardenhoffnung!

Die Aktie von Rheinmetall hat die nächste ernüchternde Woche hinter sich. Ob sich das ab Montag ändert? Einen aktuellen Anlass gäbe es womöglich.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie fiel in der vergangenen Woche nach gutem Start erneut deutlich zurück
  • Am Montag aber könnte es mit dem Rüstungskonzern an der Börse wieder aufwärtsgehen
  • Die Düsseldorfer machen sich Hoffnung auf einen Fregatten-Auftrag durch die Bundeswehr

Nein, das war erneut nicht die Woche für Rheinmetall, zumindest nicht an der Börse. Noch mit einem kleinen Aufschlag auf bis zu 1.653 Euro am Montag auf Xetra gestartet, verloren die Papiere des Rüstungskonzerns in der Folge immer mehr an Wert. Am Freitag drohte gar die Gefahr, die Rheinmetall-Aktie könnte unter die Marke von 1500 Euro fallen, was ganz knapp vermieden wurde. Ob es am Montag wieder aufwärtsgeht? Die Hoffnung auf einen milliardenschweren Auftrag könnte die Anleger zuversichtlicher stimmen.

Rheinmetall setzt auf Fregatten-Produktion

Denn Rheinmetall will nach den Verzögerungen beim Bau von Fregatten für die Bundewehr laut Medienberichten in deren Produktion einsteigen. „Wir gehen davon aus, dass wir die Fregatte F126 im Sommer als Generalunternehmer unter Vertrag bekommen“, sagte Tim Wagner, Chef der neu geschaffenen Division Maritime Systems jetzt der Welt am Sonntag. Und weiter: „Wir wollen die Durchlaufzeiten beschleunigen und die erste der sechs geplanten Fregatten im zweiten Halbjahr 2031 abliefern.“

  • Der Bau von geplanten sechs F126-Fregatten für rund zehn Milliarden Euro sei das bislang größte Neubauprogramm der Deutschen Marine, heißt es
  • Dem Nachrichtenmagazin Spiegel zufolge liefen zuletzt Gespräche mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

Geplanter Generalunternehmer für den Bau der F126 war eigentlich das niederländische Unternehmen Damen Naval in Vlissingen, das Programm liegt aber aktuell etwa vier Jahre hinter dem Zeitplan. Nun könnte Rheinmetall in die Bresche springen.

Neben Rheinmetall wäre auch TKMS eine Option

Anfang April hatte der Düsseldorfer Konzern für 1,5 Milliarden Euro die Marinewerft-Sparte NVL der Bremer Lürssen-Gruppe übernommen. Deren Zentrum ist die Hamburger Werft Blohm+Voss. Die Übernahme des Fregattenauftrags durch Rheinmetall als Generalunternehmer ist offenbar eine von zwei Optionen, die das Verteidigungsministerium derzeit verfolgt, heißt es bei Der Zeit. Alternativ bereite sich der Kieler Marineschiffbauer TKMS auf den Bau von kleineren Fregatten vom Typ Meko A-200 DEU vor.

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