Mehrere Standorte des Rüstungskonzerns Rheinmetall sind Ziel koordinierter Protestaktionen geworden. Aktivisten klebten sich nach Medienberichten vor Zufahrten und Werksgeländen fest, um gegen deutsche Waffenlieferungen an Israel zu demonstrieren. Die Aktionen fanden nicht nur in Berlin, sondern auch an weiteren Standorten in Deutschland statt.
Rheinmetall-Aktie: Polizei räumt Blockaden
Besonders im Fokus stand das Rheinmetall-Gelände in Berlin-Wedding. Dort wurden Polizeikräfte bereits in den frühen Morgenstunden alarmiert, nachdem Demonstranten die Zufahrt blockiert hatten. Nach Angaben der Polizei hatten sich neun von elf Protestierenden auf der Fahrbahn festgeklebt. Gegen Beteiligte wird unter anderem wegen Nötigung ermittelt.
Zu den Protesten hatte die Gruppe Peacefully Against Genocide aufgerufen. Nach eigenen Angaben beteiligten sich bundesweit mehr als 70 Personen an vergleichbaren Aktionen vor verschiedenen Rüstungsstandorten.
Rheinmetall-Aktie: Rüstungsstandorte zunehmend Ziel von Demonstrationen
Für Rheinmetall sind Proteste dieser Art mittlerweile kein Einzelfall mehr. Seit der Aufnahme der Rüstungsproduktion am ehemaligen Pierburg-Standort in Berlin kam es wiederholt zu Demonstrationen. An früheren Aktionen beteiligte sich auch die Klimaaktivistin Greta Thunberg.
Interessant ist die politische Dimension: Mit der steigenden Bedeutung der europäischen Rüstungsindustrie wächst auch die öffentliche Aufmerksamkeit. Rheinmetall profitiert derzeit zwar von hohen Verteidigungsausgaben und einem Rekordauftragsbestand, muss gleichzeitig aber mit zunehmender Kritik an Waffenexporten umgehen.
Dennoch: Trotz der wiederholten Proteste zeigt sich in der Gesamtbevölkerung durchaus Zustimmung zur militärischen Aufrüstung. Laut einem Bericht der Universität Leipzig von Anfang 2026 ist eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung für eine Erhöhung der nationalen Rüstungsausgaben.
Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 22. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
