Rheinmetall-Aktie: Hochexplosiv!

Rheinmetall erhält Milliardenauftrag der Bundeswehr für sogenannte Loitering-Munition, die auch als "Kamikazedrohnen" bekannt sind.

Auf einen Blick:
  • Bundeswehr bestellt neue Kamikazedrohnen
  • Rahmenvertrag mit Milliardenvolumen
  • Erster Abruf über 300 Millionen Euro
  • Aktie gibt leicht nach

Mit einem Minus von 0,7 % auf 1.413 Euro lief es für die Rheinmetall-Aktie am Donnerstagvormittag nicht gerade optimal. Der Rüstungs-Titel hat damit seine seit einigen Wochen laufende Abwärtsbewegung zunächst fortgesetzt, wenngleich er im historischen Vergleich immer noch auf hohem Niveau notiert (Stand: 23.04.2026, 9:45 Uhr).

Rheinmetall-Aktie: Bundeswehr bestellt „Kamikazedrohnen“

Derweil hat Rheinmetall von der Bundeswehr einen weiteren Auftrag erhalten und liefert künftig die neue Loitering‑Munition FV‑014 in großer Stückzahl. Der Rahmenvertrag hat ein Volumen im Milliardenbereich, der erste Abruf umfasst rund 300 Millionen Euro. Die Entscheidung gilt als strategisch bedeutsam, weil die Bundeswehr damit erstmals ein System dieser Klasse in nennenswertem Umfang beschafft und ihre Fähigkeiten im Bereich präziser, autonom unterstützter Wirkmittel deutlich ausbaut.

Die FV‑014 wird vollständig in der EU entwickelt und produziert, was sowohl Versorgungssicherheit als auch industriepolitische Unabhängigkeit stärkt. Rheinmetall betont, dass die Fertigung schnell auf industriellen Maßstab hochgefahren werden kann – ein zentraler Punkt angesichts der aktuellen Beschleunigungsprogramme im Verteidigungssektor.

Die Loitering-Munition, oft auch als „Kamikazedrohnen“ bezeichnet, soll flexibel einsetzbar sein, Ziele über längere Zeiträume aufklären und bei Bedarf präzise bekämpfen.

Rheinmetall-Aktie: Starkes Potenzial für Rüstungskonzern

Mit dem Auftrag festigt Rheinmetall seine Rolle als zentraler deutscher Anbieter für Drohnen‑ und Effektorsysteme. Der Konzern profitiert dabei von der politischen Priorität, Fähigkeitenlücken rasch zu schließen und europäische Lieferketten zu stärken. Weitere Abrufe aus dem Rahmenvertrag gelten als wahrscheinlich, da die Bundeswehr ihre Drohnenkapazitäten systematisch ausbauen will.

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