Den erneuten Sturz auf die 900 Euro, wie einst Ende Juni, hat die Aktie von Rheinmetall erst einmal verhindert. Wirklich voran geht es mit den Papieren des Rüstungskonzerns allerdings dennoch nicht, trotz neuester Kaufempfehlungen mit hohem Kursziel durch RBC Capital und Bernstein Research. An der 1.000-Euro-Marke, so scheint es, beißt sie sich die Zähne aus. Zur Erinnerung: Zu ihrer Blütezeit im Oktober 2025 hatte die Rheinmetall-Aktie sogar die 2.000 Euro überschritten, seitdem mehr als die Hälfte an Wert eingebüßt. Auch die neueste Meldung wird daran so schnell wohl nichts ändern.
American Rheinmetall auf der AUSA 2026 präsent
Denn wie das Unternehmen zum Wochenstart mitgeteilt hat, zeigt American Rheinmetall auf der AUSA (Annual Meeting & Exposition in Washington, D.C) noch bis Mittwoch Kampffahrzeuge, autonome Systeme, Flugabwehrsysteme und Munition für die Modernisierung der US-Armee. Unter dem Motto „America’s Army: The Foundation of the Joint Force“ präsentiere die US-Unternehmensfamilie von Rheinmetall gemeinsam mit Partnern „Schlüsseltechnologien der nächsten Generation“, heißt es.
Mit einer starken industriellen Basis in den Bundesstaaten Arkansas, Maine, Michigan, Ohio, Texas und Virginia sowie mehr als 1.500 US-Mitarbeitenden leistet American Rheinmetall nach eigener Einschätzung „einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung der U.S. Army und zur Stärkung der amerikanischen Verteidigungsindustrie“.
- Zu den Highlights gehört die (rein visuelle) Präsentation des Schützenpanzer Lynx XM30
- Dazu die des HX-Trucks als CAML-Lösung sowie des Boxer mit Skyranger 30 (mobile Flugabwehr)
Zentrale Plattform für US-Tochter von Rheinmetall
„Die AUSA 2026 ist für uns eine zentrale Plattform, um im direkten Austausch mit der U.S. Army und der Verteidigungsgemeinschaft zu demonstrieren, wie unsere Lösungen die Anforderungen moderner Missionen präzise und zeitkritisch erfüllen“, sagt Matt Warnick, CEO von American Rheinmetall. Wirklich Eindruck an der Börse macht das alles jedoch nicht.
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