Vom 13. bis 15. Mai 2026 nimmt der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall an der Verteidigungsmesse Black Sea Defense & Aerospace (BSDA) in Bukarest teil. Der Auftritt richtet sich an Streitkräfte, Beschaffer und Fachbesucher aus dem osteuropäischen und NATO-nahen Raum.
Rheinmetall-Aktie: Kampffahrzeuge, Luftabwehr und Soldatensysteme im Fokus
Zu den Ausstellungshighlights zählt das Infanterie-Kampffahrzeug Lynx KF41, das mit einer 30-mm-Automatikkanone und einer modernen Waffensteuerungsstation präsentiert wird. Im Bereich Luftverteidigung zeigt Rheinmetall die Oerlikon Revolver Gun Mk3 als Teil des Flugabwehrsystems Oerlikon Skynex, das auf verschiedenen Lkw-Plattformen eingesetzt werden kann.
Ergänzt wird das Programm durch die neueste Generation des vernetzten Soldatensystems Gladius 2.0 sowie Fahrzeuge der HX-Logistikfamilie.
Rheinmetall-Aktie: Munitionsproduktion auf Rekordkurs
Besonderes Gewicht legt Rheinmetall auf sein Munitionsgeschäft. Bei 155-mm-Artilleriegeschossen soll die Jahreskapazität bis 2027 auf 1,1 Millionen Stück steigen und bis 2030 auf 1,5 Millionen ausgebaut werden.
Die Produktion von Mittelkalibermunition soll bis 2027 auf 3,4 Millionen Patronen und bis 2030 auf 4 Millionen Patronen wachsen. Ziel ist der Aufbau eines globalen Munitionsnetzwerks mit eigenständigen Kapazitäten in den Partnerländern.
Rheinmetall-Aktie: Neuer Marinebereich nach NVL-Übernahme
Mit der Übernahme der NVL-Gruppe ist Rheinmetall nun auch im Schiffbau aktiv. Der neue Geschäftsbereich Marine umfasst vier Werften in Norddeutschland, darunter Blohm+Voss in Hamburg und die Peene-Werft in Wolgast. Der Konzern zielt damit auf laufende Beschaffungsprogramme der Deutschen Marine sowie anderer NATO-Seestreitkräfte ab.
Zur Einordnung: Der Messeauftritt in Bukarest unterstreicht Rheinmetalls wachsende Bedeutung als Vollsortimenter in der europäischen Verteidigungsindustrie – von Fahrzeugen und Munition über Elektronik bis hin zu Marinesystemen. Gerade für Anleger ist der geografische Fokus auf Osteuropa und die NATO-Ostflanke relevant: Die Region zählt zu den am stärksten wachsenden Märkten für Rüstungsinvestitionen in Europa.
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