Eigentlich eine gute Nachricht: Der Rüstungskonzern Rheinmetall meldete am Freitag die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zur Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem spanischen Technologiekonzern Indra – und die Aktie reagiert keineswegs positiv. Im Gegenteil. Die Papiere gaben ein weiteres Mal nach, 3,9 Prozent um genau zu sein, und landete bei einem Kurs von nur noch 1.379 Euro. Damit rutschte die Rheinmetall-Aktie zum ersten Mal seit Mai 2025 unter die Marke von 1.400 Euro. Das hat Konsequenzen.
Rheinmetall-Aktie weit unter dem tiefsten Kursziel
Denn dies bedeutet zugleich, dass jeder Anleger, der in den vergangenen zehn Monaten erstmals ins Düsseldorfer Unternehmen investiert hat, mit seiner Anlage im Minus liegt. Und das, obwohl die Kriege in der Ukraine und in Gaza weiter anhalten, dazu der Angriff der USA und Israels auf Iran seit Monatsbeginn dazukam. Den Niedergang hatte kein einziger Analyst auf dem Zettel. Nachweislich.
Denn laut marketscreener.com liegt selbst das niedrigste Kursziel für Rheinmetall derzeit bei 1.500 Euro – und damit knapp zehn Prozent über dem aktuellen Kursstand.
- Das durchschnittliche Kursziel aus 20 unterschiedlichen Häusern liegt gar bei 2.072,50 Euro
- Dafür müsste sich die Rheinmetall-Aktie um nicht weniger als 50 Prozent im Wert steigern
Doch danach sieht es aktuell wirklich nicht aus. Vielmehr hat die Aktie von Rheinmetall seit Monatsbeginn, als kurzzeitig 1.763 Euro auf dem Kurszettel standen, mehr als 20 Prozent abgegeben. Daran änderte auch die Vereinbarung mit Indra nichts, die zur weiteren Vertiefung der strategischen Zusammenarbeit vor allem in der Fertigung von militärischen Fahrzeugsystemen für die europäischen und lateinamerikanischen Streitkräfte sorgen soll.
Rheinmetall mit zwei neuen Kooperationen
Noch in diesem Jahr soll ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden, um an einer Ausschreibung der spanischen Armee für die Beschaffung von bis zu 3.000 Militär-Lastwagen teilzunehmen. Es bist nicht die einige Kooperation: Erst am Donnerstag hatten Rheinmetall, MIRA und die Rheinbahn AG den Start eines gemeinsamen Pilotbetriebs für ein teleoperiertes Shuttle am Flughafen Düsseldorf bekanntgegeben.
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