Rheinmetall-Aktie: Die nächste Kaufempfehlung!

Die Rheinmetall-Aktie hat nach Quartalszahlen deutlich an Wert eingebüßt. Daran änderte auch die nächste Kaufempfehlung mit hohem Kursziel nichts.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie hat nach dem Quartalsbericht an Wert eingebüßt
  • Dabei hatten direkt nach den Zahlen mehrere Analysten den Kauf empfohlen
  • Am Freitag zog die die Deutsche Bank nach mit einer ambitionierten Prognose
  • Der Analyst sieht den Rüstungstitel mittelfristig knapp 60 Prozent höher

Nachdem Rheinmetall am Donnerstag seine endgültigen Quartalszahlen veröffentlichte (und die vorläufigen dabei grundsätzlich bestätigte), ging es mit der Aktie des Rüstungskonzerns nur ganz kurz aufwärts. Von 1.200 Euro zum Xetra-Handelsschluss am Mittwoch schob sie sich bis auf 1.238 Euro, danach begann der Abverkauf. 1.159 Euro standen am Abend nur noch auf dem Kurszettel der Rheinmetall-Aktie, am Freitag waren es gar 1.146 Euro. Selbst eine weitere Kaufempfehlung hat die Anleger offenbar nicht überzeugt.

1800 Euro bleibt Kursziel für die Rheinmetall-Aktie

Denn nachdem bereits andere Analysten die Aktie von Rheinmetall nach dem Quartalsbericht zum Kauf empfohlen hatten, das US-Analysehaus Jeffries etwa oder die schweizer UBS, zog am Freitag Christoph Laskawi von Deutsche Bank Research nach:

  • Er hat die Einstufung für Rheinmetall mit einem Kursziel von 1800 Euro auf „Buy“ belassen
  • Der Analyst erkennt beim Rüstungstitel somit ein mittelfristiges Kurspotenzial von 57 Prozent

Laskawi sieht das Risikoprofil des Rüstungskonzerns durch den geänderten Tenor zum Auftragseingang nicht grundsätzlich verändert, wie er laut Medienberichten in seinem Kommentar schrieb. Es deute sich allerdings ein anderes Timing an. Die Anleger, so scheint es, hat das mehr verunsichert als die Experten, verzeichnete Rheinmetall im ersten Halbjahr 2026 doch Auftragsnominierungen (inklusive neuer Rahmenverträge) von rund 16,2 Milliarden Euro, ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

US-Analyst sieht Rheinmetall gar vor Kursverdopplung

Für Sam Burgess von der US-Investmentbank Goldman Sachs eines von vielen Argumenten dafür, dass der Düsseldorfer Konzern – trotz eines vor kurzem stornierten Fregatten-Auftrags durch die Bundeswehr – vor einer goldenen Zukunft steht: Der Analyst attestierte Rheinmetall starke Quartalsergebnisse im Einklang mit den vorab veröffentlichten Eckdaten. In der Folge hatte er seine Einstufung für Rheinmetall bereits am Donnerstag auf „Buy“ belassen – und erwartet nicht weniger als eine Kursverdopplung.

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