Rheinmetall-Aktie: Das haben viele gar nicht auf dem Zettel!

Rheinmetall hat ein Projekt zur edelmetallfreien Elektrolyse erfolgreich abgeschlossen. Die neue Technologie verdoppelt die Leistungsdichte und senkt die Investitionskosten für grünen Wasserstoff.

Auf einen Blick:
  • Entwicklung edelmetallfreier Elektrolyse-Katalysatoren
  • Verdoppelung der Leistungsdichte und höhere Effizienz
  • Pilotfertigung der neuen Elektroden startet 2027
  • Wichtiger Beitrag zur wirtschaftlicheren Wasserstoffproduktion

Auch wenn Rheinmetall in der Öffentlichkeit oftmals als reiner Rüstungskonzern wahrgenommen wird, ist das Unternehmen aus Düsseldorf auch im zivilen Bereich tätig. Jetzt hat Rheinmetall hierzu einen neuen Erfolg gemeldet, der für die Energiewende einen Game-Changer bedeuten könnte. Im Fokus: Wasserstoff.

Laut Pressemeldung hat der Konzern ein vom Bund gefördertes Entwicklungsprojekt zur nächsten Generation alkalischer Elektrolyse erfolgreich abgeschlossen. Ziel war es, Elektroden ohne Edelmetalle zu entwickeln, die höhere Leistungsdichten, bessere Effizienz und geringere Kosten ermöglichen.

Die Technologie ist Teil der Nationalen Wasserstoffstrategie und soll die Produktion von grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab wirtschaftlicher machen.

Rheinmetall-Aktie: Elektrolyse – was Rheinmetall erreicht hat

Die Konzerntochter KS Gleitlager GmbH leitete das dreijährige Konsortium „E²ngel“. Entwickelt wurden edelmetallfreie Katalysatoren und neue Fertigungsprozesse, die laut Rheinmetall eine Verdoppelung der Leistungsdichte und über 10 % Effizienzsteigerung ermöglichen. Damit sinken die Investitionskosten für Elektrolyseure, weil weniger Material und kleinere Systeme dieselbe Leistung liefern können.

Tests des Deutschen Zentrums für Luft‑ und Raumfahrt (DLR) und von McPhy Energy bestätigten die Ergebnisse: Die neue Elektrodentechnologie übertrifft sogar Lösungen, die auf teuren Edelmetallen basieren.

Rheinmetall-Aktie: Pilotfertigung startet 2027

Rheinmetall bereitet nun die Pilotfertigung am Standort St. Leon‑Rot vor. Die Linie ist für Elektroden bis zwei Meter Größe ausgelegt und damit für Multi‑Megawatt‑Elektrolyseure geeignet. Die Prozesse wurden von Beginn an auf spätere Großserienfertigung ausgelegt, um die Skalierung der Wasserstoffwirtschaft zu unterstützen.

Zur Einordnung: Die Elektrolyse ist ein zentraler Baustein der Energiewende, doch hohe Kosten bremsen den Markthochlauf. Edelmetallfreie, skalierbare Elektroden können diesen Engpass entschärfen und die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen reduzieren. Rheinmetall positioniert sich damit als Technologieanbieter für eine Industrie, die in den kommenden Jahren massiv wachsen soll – zusätzlich zum Boom der Rüstungsbranche.

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