Zu Lande, zu Luft und spätestens seit der Übernahme der Marinesparte Naval Vessels Lürssen auch zu Wasser ist Rheinmetall bereits schwer aktiv. Eine Kooperation mit Iceye setzte im vergangenen Jahr auch den Startschuss für Aktivitäten im Weltraum. Eben jene sollen nun noch weiter ausgebaut werden.
Wie die „Financial Times“ berichtet, will sich Rheinmetall zusammen mit dem Bremer Satellitenhersteller OHB um eine Ausschreibung der Bundeswehr für ein groß angelegtes Satellitenprojekt bewerben. Die Ausschreibung könnte noch im Februar erfolgen. Das angestrebte System ähnelt dem Ansatz von Starlink; der Auftragswert könnte sich Schätzungen zufolge auf acht bis zehn Milliarden Euro belaufen.
Rheinmetall im Wettbewerb
Es scheint also, als hätte Rheinmetall schon den nächsten großen Fisch an der Angel. Allerdings will sich allem Anschein nach auch Airbus um die Ausschreibung bemühen. Die Niederländer punkten mit bereits vorhandenen Produktionskapazitäten. Rheinmetall hingegen könnte sich Chancen dafür ausrechnen, dass die Bundeswehr heimische Unternehmen bevorzugt.
Eine Entscheidung ist noch lange nicht gefallen, weshalb die Rheinmetall-Aktie auch nicht weiter reagiert. Am Montagmorgen folgte der Titel dem leicht negativen Trend im DAX und wertete um 0,8 Prozent auf 1.815,50 Euro ab. Zu Jahresbeginn ging die Aktie noch in eine kräftige Erholung über, aus der aber etwas die Luft heraus zu sein scheint.
Rheinmetall Aktie Chart
Keine Zeit zum Ausruhen
Unter Beweis stellt Rheinmetall mit dem neuesten und anderen Vorhaben, dass es sich auf bereits errungenen Erfolgen nicht auszuruhen gedenkt. Sämtliche Zeichen stehen auf Expansion und damit Wachstum, was aus Anlegersicht als eine erfreuliche Entwicklung betrachtet werden darf. Auch wenn nicht jedes Vorhaben mit Erfolg gekrönt sein mag, so nutzt Rheinmetall den derzeitigen Zeitgeist sehr bewusst, um sich so breit wie möglich aufzustellen.
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