Mit einem Kursplus von rund zwei Prozent ist die Rheinmetall-Aktie am Dienstagvormittag einer der besten deutschen Werte in einem schwachen Marktumfeld. Gibt es gute Nachrichten vom deutschen Rüstungskonzern?
Sehr ambitionierte Mittelfristziele
Die gibt es in der Tat. Auf seinem Kapitalmarkttag hat Rheinmetall seine Mittelfristziele für das Jahr 2030 bekanntgegeben und diese habe es wahrlich in sich. Der deutsche Rüstungskonzern will seinen Umsatz in den kommenden fünf Jahren auf 50 Milliarden Euro steigern. Das wäre eine Verfünffachung des letztjährigen Umsatzes. Bereits im Jahr 2027 soll der Umsatz 20 Milliarden Euro betragen.
Noch erfreulicher ist die vom Rüstungskonzern prognostizierte Margenentwicklung. Nach einer operativen Marge von rund 15 Prozent im vergangenen Jahr will Rheinmetall 18 Prozent im Jahr 2027 erreichen. Für 2030 peilt der Konzern schließlich eine Gewinnmarge von 20 Prozent an.
Es droht aber Ärger
Doch trotz der enormen Marktdynamik der Rüstungsindustrie ist derzeit nicht alles eitel Sonnenschein bei Rheinmetall. Der Konzern, der erst kürzlich die Militärsparte der Bremer Lürssen-Werft übernahm, droht den Auftrag über den Bau neuer Fregatten für die deutsche Marine zu verlieren.
Offenbar kam das Verteidigungsministerium zur Einschätzung, dass die Lürssen-Werft den Bau nicht im geplanten Zeitraum und zu den geplanten Kosten durchführen kann. Großer Profiteur wäre Thyssenkrupp Marine Systems, die den Fregattenbau übernehmen könnte. Ein Verlust dieses Großauftrages wäre ein herber Rückschlag für Rheinmetall.
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