Die Rheinmetall-Aktie musste am Mittwoch Federn lassen und verzeichnete ein Minus von 2,0 % auf 1.596 Euro. Damit summiert sich der Kursverlust auf 1-Monats-Sicht auf inzwischen 15,4 %. (Stand: 11.02.2026, 14:30 Uhr). Neues Futter gab es für die Abwärtsbewegung durch einen Analystenkommentar.
Rheinmetall-Aktie: Warburg senkt Kursziel und empfiehlt „Halten“
So hat Warburg Research das Kursziel für die Rheinmetall-Aktie am Mittwoch um 70 Euro auf 1.700 Euro gesenkt. Die Einstufung beließ Analyst Christian Cohrs auf „Hold“. Der Experte blickt derweil optimistisch auf die anstehenden Quartalszahlen. So dürfte der Rüstungskonzern laut Cohrs im Schlussquartal die Erwartungen in sämtlichen Bereichen übertroffen haben. Auch bei den Aufträgen zeigte sich der Experte zuversichtlich.
Dass er trotzdem das Kursziel reduziert hat, zeigt, dass Warburg dem aktuellen Bewertungsniveau der Aktie nicht mehr so viel Luft nach oben zutraut. Aktuell liegt das von Chors antizipierte Renditepotenzial bei nur +6,5 %.
Die Aktie, die von der Rüstungs-Sonderkonjunktur unter anderem infolge des Ukraine-Kriegs massiv profitierte, steht auf 3-Jahres-Sicht mit 590 % im Plus, wenngleich der Titel von alten Hochständen inzwischen wieder weiter entfernt ist.
Rheinmetall-Aktie: Bernstein erhöht Kursziel mit „Outperform“
Andere Analysten sehen indes höheres Renditepotenzial. Anfang der Woche hatte Bernstein-Experte Adrien Rabier sein Kursziel für die Rheinmetall-Aktie von 2.000 auf 2.050 Euro angehoben und die weiterhin starke Perspektive des Rüstungskonzerns betont – unter anderem im Munitionsgeschäft. Rabier hielt seine „Outperform“-Einstufung für das Papier aufrecht.
Die deutlich divergierenden Kursziele zeigen, wie unterschiedlich Analysten das Chance‑Risiko‑Profil von Rheinmetall inzwischen bewerten. Während einige Häuser das strukturelle Wachstum im Verteidigungssektor höher gewichten, sehen andere das Bewertungsniveau als so ambitioniert, dass selbst starke Fundamentaldaten nur begrenztes zusätzliches Potenzial rechtfertigen.
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