Rheinmetall-Aktie: Das ging schnell!

Die Aktie von Rheinmetall hat nur sehr kurz von der Beruhigung in Nahost profitiert. Trotz guter Prognose eines US-Analysten knickte sie am Freitag ein.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie verlor vor dem Wochenende mehr als fünf Prozent
  • Der Rüstungstitel konnte nur kurz vorn der Beruhigung in Nahost profitieren
  • Auch die Kaufempfehlung durch JP Morgan änderte daran nichts
  • Die US-Bank bestätigte ihre Kaufempfehlung mit hohem Kursziel

Am Dienstag dieser Woche sah die Welt für Rheinmetall wieder etwas besser aus. Ende März bis auf 1.336 Euro zurückgefallen, verbesserten sich die Papiere des Düsseldorfer Rüstungskonzerns auf Xetra deutlich, wurden kurzeitig wieder mit 1.592 Euro bewertet. Doch die Erleichterung über den Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran hielt an den Aktienmärkten nicht lange an. Nach leichten Rückgängen am Mittwoch und Donnerstag, kam es am Freitag bei der Rheinmetall-Aktie dann zu einem heftigen Kursknick. Und die Prognose eines Analysten war ziemlich schnell nichts mehr wert.

JP Morgan bekräftigt Kaufempfehlung

Es war David Perry von der US-Bank JPMorgan, der die Einstufung für Rheinmetall mit einem Kursziel von 2130 Euro am Montag auf „Overweight“ belassen hatte. Der europäische Rüstungssektor sehe sehr attraktiv aus, schrieb der Analyst in seinem Branchenkommentar angesichts des nun beginnenden zweiten Quartals. Anders blickt er auf den zivilen Luftfahrtsektor, in diesem könnten „die Risiken zunehmen“. Doch zumindest kurzfristig täuschte er sich.

  • Während die Aktie der deutschen Lufthansa über die Gesamtwoche leicht zulegte, verlor Rheinmetall genauso wie andere Rüstungstitel
  • Vom prognostizierten, mittelfristigen Kurszuwachs bei der Aktie der Düsseldorfer war jedenfalls nichts zu sehen, im Gegenteil

Bei einem Kurs von 1.570 Euro war Rheinmetall am Freitag der Vorwoche aus dem Xetra-Handel gegangen. Nach einem Minus von mehr als fünf Prozent vor diesem Wochenende blieben 1.464 Euro übrig, auf Wochenfrist hat sie somit annähernd sieben Prozent abgegeben.

Mittlers Rheinmetall-Kursziel bei 2080 Euro

Daran änderte auch die insgesamt positiv gestimmte Analystenmehrheit nichts. Das durchschnittliche Rheinmetall-Kursziel aus zehn Häusern liegt laut finanzen.net aktuell bei immerhin 2080 Euro. Um diese Prognose zu erfüllen, müsste die Aktie um gut 45 Prozent zulegen. Davon allerdings ist derzeit nichts zu sehen.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 18. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)