Für Rheinmetall ist es an den Märkten derzeit hart. Die Notierungen sind am Dienstag um 0,3 % geklettert und konnten immerhin die Marke von 1.000 Euro wieder überwinden. Aber 1.004 Euro wie in den ersten Minuten am Mittwoch reichen bei Weitem noch nicht aus, um hier Entwarnung zu geben.
Chartanalysten sind der Meinung, dass die Aktie mindestens die Marke von 1.000 Euro als Unterstützung halten müsse. Ansonsten sei hier höchste Gefahr im Anmarsch.
Höchste Gefahr für die Rheinmetall!
Offensichtlich gibt es inzwischen auch Zweifel an der wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Erwartungen für das laufende Jahr. Für Dezember war ein Milliardenauftrag der Bundeswehr erwartet worden. Hier handelt es sich um ein milliardenschweres Projekt, das wiederum gerüchteweise in das kommende Jahr verschoben werden soll. Erst im Februar 2027 soll der Auftrag kommen, so die Gerüchteküche.
Dies hat die Märkte allerdings wohl am Dienstag nur kurz beschäftigt. Tatsächlich würde Rheinmetall natürlich davon profitieren, wenn die Aufträge tatsächlich ausgesprochen werden. Nur im aktuellen Geschäftsjahr stünde dieser Auftrag dann eben nicht in den Auftragsbüchern. Bearbeitet würde er ohnehin noch nicht.
Analysten indes sind hier offensichtlich etwas aufgescheucht. So heißt es in einer Schlagzeile, dass die Analysten gespalten seien, was bedeutet, dass es auch kritische Stimmen gibt. Auf der anderen Seite bleiben Analysten teilweise bei ihren Kaufempfehlungen, die nahezu unverändert sind. Jefferies beispielsweise nannte ein Kursziel von 1.350 Euro.
Apple Aktie Chart
Insgesamt ist die Analystengemeinde hier auch deshalb gespalten, weil eine Verschiebung des Auftrags möglicherweise dazu führen würde, dass die Anzahlung, die man sich davon vielleicht verspricht, in diesem Jahr nicht mehr verbucht werden könnte.
Es sei daran erinnert, dass Rheinmetall im zweiten Quartal einen negativen Free Cashflow hatte. Dies hatte einen Teil der Kursverluste in den folgenden Wochen und Monaten erklärt.
Am 5. November, also am Donnerstag, wird das Papier nun möglicherweise eine Neubewertung erfahren. Denn dann legt Rheinmetall seine Quartalszahlen für den dritten Jahresabschnitt vor.
Hier entscheidet sich dann auch die wirtschaftliche Bewertung des kommenden Auftrags, weil sicherlich auch eine Projektion in die Zukunft stattfinden wird.
Die Analysten insgesamt sind indes immer noch der Meinung, dass die Aktie sehr viel mehr Kurspotenzial hat als das, was an den Börsen im Moment für Rheinmetall bezahlt wird.
Stand heute, 04. November: Rheinmetall – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Rheinmetall investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 04. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
