Rheinmetall hat am Dienstag satt zugelegt und am Ende einen Aufschlag von über 3 % verbuchen können. Der Kurs stieg auf 1026,90 Euro und war damit massiv nach oben gelaufen. Zudem hielt die für Chartanalysten bedeutende Marke von 1.000 Euro zunächst. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie dennoch rund 5 % im Minus, der Abstand zum GD100 beträgt weiterhin etwa 11,8 %. Damit hat sich das Bild kaum verändert. Die Notierungen sind sehr klar im Abwärtstrend, auch wenn die Zahlen zuletzt (vor einigen Wochen zum 2. Quartal) gut sind oder waren.
Rheinmetall: Daran kann es eigentlich nicht liegen!
Im Geschäft stehen Aufträge von mehr als 80 Milliarden Euro in den Büchern. Rheinmetall baut deshalb die Fertigung aus. Bis 2030 sollen beispielsweise jährlich 1,5 Millionen Geschosse des Kalibers 155 Millimeter hergestellt werden. Der Umsatz dieser Sparte könnte auf bis zu 16 Milliarden Euro steigen.
Für den Ausbau der Munitionsproduktion ist auch die Versorgung mit Antimon wichtig. Das Metall wird für bestimmte Bleilegierungen benötigt. China dominiert die globale Lieferkette und reguliert Exporte. Rheinmetall erhöht deshalb seine Sicherheitsbestände. Das Pentagon unterstützt in den USA Projekte wie Stibnite von Perpetua Resources. Yugo Metals untersucht in Bosnien und Herzegowina Vorkommen, deren Bohrproben neben Gold und Kupfer auch Antimon enthalten.
Rheinmetall Aktie Chart
Bei den Kurszielen der Analysten gibt es erhebliche Unterschiede. Allerdings liegen die Kursziele insgesamt bei mehr als 1.660 Euro. Der Weg und damit das Potenzial ist immens.
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