Rheinmetall-Aktie: Es geht hoch hinaus!

Die Rheinmetall-Aktie verharrt weiterhin mit 30 Prozent im Jahresminus. Operativ allerdings hat der Rüstungskonzern nicht weniger als das Weltall zum Ziel.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie pendelt derzeit uninspiriert um die Marke von 1.200 Euro
  • Operativ allerdings geht es beim Düsseldorfer Rüstungskonzern ganz nach oben
  • Mit ICEYE bauet er eine weltraumgestützte Aufklärungsfähigkeit für Deutschland

Nein, die Aktie von Rheinmetall erlebt derzeit wahrlich nicht die beste Zeit. Schieben sich die Papiere des Rüstungskonzerns mal etwas nach oben, so wie am Dienstag auf bis zu 1.230 Euro, ist ihnen der nächste Rücksetzer bislang stets gewiss. Daher ist der Aufstieg um gut drei Prozent auf 1.236 Euro am Donnerstag noch kein sicheres Zeichen, dass die Rheinmetall-Aktie nun wirklich die Trendwende geschafft hat. Und das trotz all der Krisen und Kriege in der Welt. Für das Unternehmen selbst soll es hingegen bald hoch hinaus gehen – und das im Wortsinne.

Rheinmetall strebt mit ICEYE ins Weltall

Denn wie Rheinmetall jüngst mitgeteilt hat, baut der Düsseldorfer Konzern gemeinsam mit ICEYE über ihr Gemeinschaftsunternehmen, die Rheinmetall ICEYE Space Solutions GmbH, eine neue weltraumgestützte Aufklärungsfähigkeit für Deutschland auf. Initiale Partner seien die führenden deutschen New Space-Unternehmen Reflex Aerospace, OroraTech, ConstellR und LiveEO. Rheinmetall ICEYE Space Solutions integriert erstmals Schlüsselkompetenzen des deutschen New Space- und Verteidigungsökosystems in eine einheitliche, durchgängige Architektur für weltraumgestützte Nachrichtengewinnung, Überwachung und Aufklärung (ISR).

  • Diese Partnerschaft erschließe unmittelbar eine multimodale Erdbeobachtungsfähigkeit
  • Und das geschieht laut der beiden Kooperationspartner nicht ohne Grund

„Moderne Konflikte werden dadurch entschieden, wie schnell kritische Daten verfügbar sind“, davon ist man bei Rheinmetall überzeugt. Weltraumgestützte Aufklärung, KI-gestützte Verarbeitung sowie  schnelle Zielerfassung seien keine Zukunftsvisionen mehr – „sie bestimmen die operative Realität von heute“, heißt es.

 Rheinmetall-Aktie profitiert nicht

Strategische Autonomie im Weltraum ist laut Rheinmetall zu einer unmittelbaren operativen Anforderung geworden: Die Fähigkeit, souveräne Informationen unabhängig und in großem Maßstab zu sammeln, zu verarbeiten und darauf zu reagieren, sei „eine Voraussetzung für glaubwürdige und hochmoderne Verteidigung“. Der Aktie von Rheinmetall hat das bislang allerdings nicht zu einem Höhenflug verholfen.

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