Am Montag war die Rheinmetall-Aktie noch obenauf. Auf der Handelsplattform Tradegate markierten die Papiere des Rüstungskonzerns bei einem Kurs von 1.965 Euro den höchsten Stand seit Oktober, sogar das Rekordhoch von 2.008 Euro schien in Reichweite. Doch seitdem geht es mit der Rheinmetall-Aktie wieder beständig abwärts: Am Donnerstag fiel sie auf letztlich 1.763 Euro, am Freitagmorgen ging der Abverkauf zunächst weiter. Und zwar gegen alle Prognosen. Warum?
Rheinmetall & Co verloren gleichermaßen
Ein wesentlicher Grund für den Kursrückgang sei die jüngste Entspannung im Konflikt um Grönland, konstatiert Matthias Kemter von der Stuttgarter Zeitung. „Neue Vereinbarungen zwischen den USA und der NATO, die unter anderem die angedrohten Zusatzzölle verhindern, haben die Sorgen um eine Eskalation in der Arktisregion gemindert“, so seine Einschätzung. Diese Entwicklung habe dazu geführt, „dass Rüstungswerte wie Rheinmetall, Renk und Hensoldt an Attraktivität verloren“.
- Zudem zeigten auch Indikatoren, wie RSI (Relative Strength Index) überkaufte Signale und somit eine technische Konsolidierung an
- Die Analysten hingegen waren bis zuletzt guter Dinge, dass Rheinmetall sogar den alten Höchststand übertreffen wird
Die US-Investmentbank Goldman Sachs etwa hatte das Kursziel für die Aktie in der vergangenen Woche von 2200 auf 2300 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen.
Auch Barclays erhöhte Rheinmetall-Kursziel
Auch die britische Investmentbank Barclays hat ihre Prognose für die Papiere erhöht, erst am Dienstagabend von 2060 auf 2175 Euro, die Einstufung blieb auf „Overweight“. Analyst Afonso Osorio nahm die Anlagestory von Rheinmetall laut Medienberichten ab 2030 unter die Lupe. Ein Bewertungsaufschlag sei dann aufgrund des überdurchschnittlichen Wachstumspotenzials noch immer gerechtfertigt. Die Margen dürften allerdings 2029/30 ihren Zenit erreichen, glaubt er. Für 2035 rechnet Osorio mit einem Umsatz von 66 Milliarden Euro bei einer Marge von 19 Prozent.
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