Rheinmetall-Aktie: Ganz kühne Prognose!

Die Rheinmetall-Aktie profitiert von einer beschleunigten globalen Aufrüstungsdebatte und neuen Großaufträgen, was Analysten zu deutlich höheren Kurszielen veranlasst.

Auf einen Blick:
  • Aktie nach starken Wochengewinnen nahe 1.900 Euro
  • Geopolitische Spannungen befeuern Rüstungsnachfrage
  • Neue Großaufträge treiben Geschäftsentwicklung an
  • Analysten sehen Potenzial bis zu 2.200 Euro

Liebe Leserinnen und Leser

die Aktie von Rheinmetall steht offensichtlich vor weiteren Kursgewinnen, meinen verschiedenste Beobachter nach diesem Wochenende. Die Aktie ist ohnehin eine der großen Überraschungen zum Auftakt der laufenden Handelswochen. Die Düsseldorfer waren über lange Zeit wesentlich schwächer gewesen, als dies die gute Ausgangsposition an sich nahegelegt hätte. Sie sind indes auch stärker, als es die Stimmung der vergangenen Woche anzeigte.

Rheinmetall: Die Stimmung wird nun deutlich besser, vor allem dank der Weltlage

Die Notierungen waren in den vergangenen Wochen wieder massiv nach oben gelaufen. Allein am Freitag konnte die Aktie auf der Börse Xetra immerhin 2,65 % gewinnen. Damit sind die Notierungen auf einen Kurs in Höhe von 1900 Euro gelaufen. Allerdings ist der Kurs an der Börse München mit 1889 Euro etwas niedriger gewesen, womit formal die runde Marke von 1.900 Euro noch nicht ganz erobert worden ist. Das allerdings ist nicht entscheidend.

Nun wird es darauf ankommen, so jedenfalls einige Beobachter, möglichst schnell die Notierungen auf 2000 Euro zu setzen. Dies wäre ein exzellentes Statement, für das es auch sehr gute Gründe gibt.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall: Das nächste Allzeithoch rückt näher

Das Papier ist alleine innerhalb von einer Woche um 18,6 % geklettert. In den zurückliegenden Tagen dieses Jahres, also einer kürzeren Frist, ist das Papier um 21,7 % gestiegen. Damit hat die Aktie den Turnaround geschafft. Die Notierungen sind jetzt auf dem Weg dazu, sämtliche Erwartungen, die in das Papier gesetzt worden sind, im Nachhinein doch noch zu erfüllen.

Der Kurs von Rheinmetall war über Wochen und Monate vergleichsweise schwach und näherte sich in den dunkelsten Phasen dann sogar teilweise den unteren Grenzen bei 1400 Euro. Hintergrund war wohl vor allem die Diskussion um die Friedensgespräche in der Ukraine.

Offensichtlich hatten die Märkte hier Sorgen, dass die vorhergehenden Pläne zur Aufrüstung gar nicht realisiert werden würden. Diese Sorge war offensichtlich nicht richtig. Denn: Sämtliche großen, internationalen Organisationen wie auch die einzelnen Staatsregierungen haben immer erkennen lassen, dass die Begründung für die Aufrüstungswelle der kommenden Jahre schon lange gegeben worden war.

Sowohl die NATO wie auch die EU wollen sich hinreichend gegen den Osten verteidigen. Die Vorhaben haben sich in den vergangenen Monaten fast schon so massiv herauskristallisiert, dass es keine Änderung dieser Pläne mehr geben wird. Selbst nach einem Friedensschluss in der Ukraine wäre die EU gefragt, so der Eindruck, die Ukraine zu verteidigen oder zu sichern. Wo die Armeen aufgestellt werden, ist dabei unerheblich, es wird zu einer technischen Aufrüstung alleine schon auf diesem Kampfgebiet kommen. Dazu wird auch intern weiter aufgerüstet.

Die Bundeswehr in Deutschland, so der Eindruck, muss sich quasi wieder neu erfinden. Insofern wird sehr viel Geld in die Aufrüstung investiert. Unabhängig von den Entwicklungen in der Ukraine. Jetzt allerdings beschleunigt sich die Entwicklung offensichtlich deutlich.

Rheinmetall: Es kann jetzt zu einer raschen Entwicklung kommen

Verantwortlich dafür scheint vor allem die Politik von Donald Trump zu sein. Hier gibt es verschiedene Indikationen:

Die USA haben vor rund einer Woche in Venezuela den dortigen Präsidenten Maduro mit Gewalt abgesetzt und mittlerweile in den USA vor Gericht gestellt. Präsident Maduro sieht sich zwar offensichtlich zu Unrecht vor Gericht gestellt, wie er selbst erklärte. Klar ist aber das Signal bezogen auf die Art, wie die USA diesen Akt vollzog. Denn: Die Rüstungspläne im gesamten Westen werden sich damit kaum zügeln lassen. Die USA wollen offensichtlich und hier real Lateinamerika in einigen Teilen unter Kontrolle gewinnen. Verantwortlich. Dies entspricht einer Wahrnehmung und Sichtweise, die schon über lange Zeit in den USA gepflegt wird: Die Hegemonie über den Westen von Lateinamerika bis Kanada und Grönland.

Rheinmetall: Auch Grönland zahlt mit ein

Strategisch bedeutend scheint für die USA auch Grönland zu sein. Grönland wird derzeit in den Medien relativ ersichtlich heiß diskutiert. Donald Trump möchte mit seiner US Regierung Grönland wohl unter Kontrolle bekommen.

Grönland steht im Moment unter der Verwaltung von Dänemark, kann sich allerdings selbst davon los sagen. Mittlerweile hat sich zwar offenbar Grönland entgegen dieser Art von US-Begehrlichkeiten aufgestellt und dies auch über ihre Regierung erklärt. Dennoch verschärft sich die Situation derzeit nur noch weiter.

Denn: Donald Trump ließ erkennen, dass er auf Grönland offensichtlich auf gar keinen Fall verzichten möchte. Grönland hat eine sehr große, strategische Bedeutung in der Wahrnehmung der USA. Hier geht es vor allem um die Überwachungs-Möglichkeiten in Räumen, in denen bislang eine große Lücke herrscht.

Zudem sieht die USA Grönland als strategische Position im Kampf gegen Russland und China. Insofern ist hier zumindest zu befürchten, dass die Streitigkeiten sich in den kommenden Wochen fortsetzen werden. Das verdeutlicht wiederum, dass das Thema Macht und Rüstung größer wird, als dies in den vergangenen Wochen wohl offensichtlich an den Märkten wahrgenommen worden war.

Jetzt wird es dazu in der neuen Woche an den Märkten möglicherweise gleich eine entsprechende Entwicklung geben. Solche Unternehmen wie die Rheinmetall profitieren von dieser Art der Stimmung. Aktuell dürfen die Märkte vor Beginn der neuen Woche wahrscheinlich davon ausgehen, dass zum Beispiel eine Aktie wie die Rheinmetall den Angriff auf die Marke von 2000 Euro fortsetzen könnte, da ohnehin der Aufsatz Aufwärtstrend etabliert ist.

Zusätzlich allerdings werden auch noch fast im Tag für Tag neue Aufträge durch die Rheinmetall gemeldet. Jetzt zahlt es sich aus, dass an verschiedenen Stellen auch Geld zur Verfügung gestellt wird. Analysten gehen bis dato auch davon aus, dass der Kurs der Rheinmetall auf gut 2200 Euro steigen kann. Das Kursziel ist in den vergangenen Tagen (bezogen auf den Durchschnitt) jetzt wieder etwas nach oben geschoben worden.

Es wäre nicht überraschend, wenn es in der neuen Woche zu einer neuen Entwicklung an diesem Markt kommen würde. Rüstung scheint derzeit ein sehr großes Thema für die kommenden Wochen und wahrscheinlich sogar Monate zu sein.

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