1.070 Euro stehen für Rheinmetall nach einem Verlust von 1,51 % am gestrigen Tag auf der Kurstafel. Heute starten die Düsseldorfer selbst mit einem nur kleinen Gewinn von 0,09 %. Es sieht nicht so aus, als würde sich in der Bewertung etwas ändern. In einer Woche verlor die Aktie fast 9 %. Technisch bleibt das Bild schwach, gleichzeitig steht dem Kursrückgang ein Auftragsbestand von mehr als 80 Milliarden Euro gegenüber.
Rheinmetall: Zahlen gut, Aufträge kommen, Börsen streiken
Im zweiten Quartal erreichte Rheinmetall 3,29 Milliarden Euro Umsatz und rund 562 Millionen Euro operativen Gewinn. Neue Chancen entstehen in den USA: American Rheinmetall will bei der Erneuerung der M2-Bradley-Flotte mitmischen. Das mögliche Programmvolumen liegt bei rund 45 Milliarden Dollar oder mehr. Rheinmetall steht dabei im Auswahlverfahren gegen General Dynamics. Bereits vor einer möglichen großen Vergabe Ende 2027 können Entwicklungsverträge entstehen.
Auch in Deutschland bleibt das Geschäft mit der Bundeswehr ein wichtiger Faktor. Jüngst kamen neue Aufträge z. B. darüber, in Litauen ein Camp für Soldaten zu errichten.
Rheinmetall Aktie Chart
Damit stehen dem schwachen technischen Trend erhebliche langfristige Auftragsperspektiven gegenüber. Die Börsen wollen hier nicht mitmachen, aber: Analysten sehen weiterhin Kurse von mehr als 1.650 Euro. Kurzfristig bleibt die Marke von 1.000 Euro die entscheidende Marke, um einen Absturz formal zu vermeiden.
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