Rheinmetall-Aktie: Fällt alles in sich zusammen?

Die Rheinmetall-Aktie verliert deutlich, während Analysten von JP Morgan ein Kursziel von 2130 Euro nennen und den Rüstungssektor als attraktiv bewerten.

Auf einen Blick:
  • Aktie verzeichnet deutlichen Kursverlust nach Ostern
  • JP Morgan setzt Kursziel bei 2130 Euro an
  • Analysten sehen Rüstungssektor als attraktiv
  • Neue Projekte zeigen bisher geringe Marktwirkung

Für die Notierungen der Rheinmetall geht es heute direkt nach dem Osterwochenende schon wieder deutlich abwärts. Die Aktie hat am Dienstag zum Auftakt der verkürzten Handelswoche einen Abschlag in Höhe von bis dato 2,4 % hinnehmen müssen. Damit sind die Notierungen auf 1531,6 Euro gekippt. Dies ist grundlegend enttäuschend. Es gibt und gab immer wieder Stimmen, wonach die Düsseldorfer durchaus Chancen haben, sehr viel höhere Kursgewinne für sich verbuchen zu können. Die Notierungen sind nach Meinung von Analysten sehr viel mehr wert, als es sich am Aktienmarkt zeigt.

Rheinmetall wird möglicherweise aus wirtschaftlicher Sicht derzeit unterschätzt

Zur Einordnung: Rheinmetall ist an sich nach Meinung der JP Morgan offensichtlich deutlich stärker, als es die Börsen weiterhin sehen. Das US-Research-Haus hat nach einer Meldung von heute das Kursziel von 2130 Euro benannt. Dabei haben die Analysten eine deutliche Kaufempfehlung ausgesprochen. Die Aktie erhielt das Ranking „overweight“.

Rheinmetall Aktie Chart

Der gesamte Rüstungssektor in Europa wäre demnach sehr attraktiv aufgestellt, hieß es am Montag. Insofern ordnet sich auch diese Analyse den sonstigen Analysen der Research-Häuser zu. Die gehen insgesamt davon aus, dass der Kurs auf ungefähr 2050 Euro steigen könne, so jedenfalls lautet das durchschnittliche Kursziel.

Von all dieser Euphorie ist am Markt nichts zu sehen, auch wenn die Rheinmetall immer wieder neue Projekte meldet wie zum Beispiel kürzlich die Zusammenarbeit mit Indra, die vertieft wird. Dabei geht es um Militär-LKW in Spanien.

Die Nachricht ist bereits einige Tage alt, hat aber an den Börsen offenbar keine große Wirkung hinterlassen. Dies gilt und galt auch schon für andere interessante Nachrichten.

Dennoch bleiben Analysten wie oben gezeigt immer noch sehr zuversichtlich und können ganz offensichtlich den laufenden, klaren Seitwärts-Trend des Papiers nicht verstehen.

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