Die Rheinmetall bewegt sich heute bis dato kaum von der Stelle. Die Düsseldorfer konnten einen Gewinn von 0,3 % einfahren und kommen auf ein Kursniveau von 1896,00 Euro. Das ist kurzfristig unbedenklich oder vor allem auch ohne Gewicht. In den vorhergehenden fünf Sitzungen war das Papier um rund 8,2 % geklettert und befindet sich damit in einer sehr großen weiteren Aufwärtsbewegung.
Über die vergangenen Tage seit Jahresbeginn hinweg hat die Aktie sogar einen Aufschlag in Höhe von rund 21 % realisieren können. Damit ist die Notierung in den klaren Aufwärtstrend übergegangen. Das ist überraschend, aber nicht verwunderlich.
Die Überraschung resultiert aus dem Umstand, dass die Rheinmetall bereits im 4. Quartal durchaus als Rüstungsunternehmen weit vorne war. Die Börsen jedoch überschätzten wohl das Risiko, das von den Friedensverhandlungen rund um die Ukraine ausgehen würde. Konkret befürchteten die Börsen offenbar, hier könnte es zu einer Reduktion der Rüstungsprogramme kommen.
Rheinmetall Aktie Chart
Rheinmetall: Ein Auftrag jagt den anderen
Tatsächlich aber jagt ohnehin ein Auftrag den anderen. So war gestern, am Montag, bekannt geworden, dass die Rheinmetall nun wieder Schützenpanzer der Marke Lynx an die Ukraine liefern würde.
Das zeigt u.a. auch, dass selbst die Diskussion um einen möglichen Frieden in der Ukraine die Auftragsvergabe an die Rüstungsindustrie allgemein und Rheinmetall speziell nicht ändert.
Die Rheinmetall hat sich schon zuletzt in verschiedenen Sparten bewährt: Satellitensysteme, Munitionsherstellung bis hin zum Ausbau der Kapazitäten und das Drohnengeschäft. Überall ist die Rheinmetall vertreten und möchte den Umsatz bezogen auf das Jahr 2024 bis 2030 verfünffachen.
Nun hat allerdings die Trump-Administration mit ihrem Eingreifen oder Drohungen ggb. Venezuela, dem Iran bis hin zu Grönland die neue Stimmung unter Rüstungswerten allgemein ausgelöst. Speziell für die Rheinmetall locken damit auch die Kursziele von Analysten, die weit oberhalb von 2.000 Euro liegen.
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