Rheinmetall-Aktie: Eskalation!

Die Rheinmetall-Aktie erlebt auf niedrigem Niveau derzeit eine ruhige Phase. Für eine Demo gegen die Rüstungsindustrie in Köln galt das nicht.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie verbessert sich am Montagmorgen nur minimal
  • Damit verharrt sie mit fast 50 Prozent unter ihrem Höchststand
  • In Köln demonstrierten indes 3.000 Menschen gegen Rüstungskonzerne
  • Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei und etlichen Verletzten

Einen ruhigen Wochenstart erlebte die Aktie von Rheinmetall. Ausgehend von 1.034 Euro zum Ende des Xetra-Handels am Freitag, verbesserten sich die Papiere des Rüstungskonzerns minimal auf aktuell 1.041 Euro. Damit allerdings notiert die Rheinmetall-Aktie noch immer rund 15 Prozent unter ihrem August-Höchststand bei einem Kurs von 1.234 Euro. Zahlreiche Auftragsmeldungen und Analystenempfehlungen haben daran nichts geändert. Allerdings hat das Unternehmen nicht nur Fans – und das wurde am Wochenende in Köln deutlich. Eskalation inklusive.

Rheinmetall Aktie Chart

Verletzte bei „Rheinmetall entwaffnen“ in Köln

Denn am Samstag hatten mehr als 3.000 Menschen in der Kölner Innenstadt gegen die Rüstungsindustrie demonstriert, wobei nach WDR-Angaben ursprünglich lediglich 400 Teilnehmer angemeldet waren. Das Bündnis „Rheinmetall entwaffnen“ forderte bei ihrem Protest demnach „ein Ende von Waffenlieferungen, Kriegseinsätzen und eine Abkehr von der Wehrpflicht“. Immer wieder wurden dem Bericht zufolge Feuerwerkskörper gezündet. Zwischen Polizei und Demonstrierenden sei es mehrfach zu Zusammenstößen gekommen.

  • Laut Kölner Stadt-Anzeiger seien die Demonstrantinnen und Demonstranten in zwei Gruppen aufgeteilt worden
  • Die eine Gruppe zog demnach weiter friedlich durch die Innenstadt, während die andere Gruppe gestoppt wurde

„Aus dieser Gruppe sollen mehrere Vermummte mit Stahlkugeln auf Polizeibeamte geschossen haben“, heißt es bei der Tageszeitung. „Zudem stellten die Beamten Metallkugeln in Teilen ihrer Uniformen sicher.“ Nach Angaben der Polizei wurden elf Einsatzkräfte verletzt. Einer der Beamten sei anschließend nicht mehr dienstfähig gewesen. Die Demonstranten berichten von 80 Verletzten.

Rheinmetall-Aktie fast 50 Prozent im Minus

Und so macht Rheinmetall derzeit eher auf Umwegen Schlagzeilen, keine guten. Die Entwicklung an der Börse ist für den Düsseldorfer Konzern zudem alles andere als befriedigend. Zwar hat sich die Aktie von ihrem Jahrestief, ausgebildet bei 900 Euro Ende Juni, um rund 15 Prozent abgesetzt. Seit ihrem Oktoberhoch von mehr als 2.000 Euro aber hat sie noch immer fast die Hälfte ihres Werts eingebüßt. Aller Empfehlungen zum Trotz.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 07. September liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)