Das war ein kurzes Vergnügen: Nach einer Mut machenden Analyse eines US-Analysten, war die Aktie von Rheinmetall am Mittwoch von zuvor 1.451 auf bis zu 1.593 Euro angesprungen, ein Kurszuwachs von zeitweilig fast zehn Prozent. Doch die Euphorie beim Rüstungskonzern hielt nicht allzu lange. Bereits am Abend war die Rheinmetall-Aktie auf 1.577 Euro zurückgefallen, am Donnerstag steht am späten Nachmittag ein weiteres Minus von 1,6 Prozent auf jetzt 1.551 Euro. Dabei ist sich Sam Burgess seiner Sache doch so sicher.
Rheinmetall auf der „European Conviction List“
Es war der Analyst der US-Investmentbank Goldman Sachs, der am Mittwoch die Rheinmetall-Aktie in die „European Conviction List“ für besonders aussichtsreiche Werte aufgenommen hat. Das Anlageurteil „Buy“ mit einem Kursziel von 2300 Euro wurde bestätigt. Keine Überraschung, sieht Burgess bei der Aktie doch somit ein Kurspotenzial von annähernd 50 Prozent.
Laut des Analysten ist das Rüstungsunternehmen aus Düsseldorf „die Nummer eins in der Branche“. Rheinmetall profitiere laut seiner Studie vom europäischen Aufrüstungszyklus, und dies sei nach drei Dekaden vernachlässigter Investitionen ein strukturelles Thema, schrieb er laut Medienberichten. Dabei verfüge das Unternehmen über das richtige Länder-Engagement und – mit Blick auf die größten Rüstungslücken in Europa – den richtigen Produktmix.
- Und er ist ja nicht der einzige, der bei Rheinmetall noch Potenzial entdeckt
- Das durchschnittliche Kursziel aus 10 Analysen liegt aktuell bei 2080,56 Euro
Selbst das Warburg-Kursziel liegt höher
Selbst der vorsichtigste Beobachter, Christian Cohrs vom Analysehaus Warburg Research, hat die Einstufung für Rheinmetall Mitte März mit einem Kursziel von immerhin 1700 Euro auf „Hold“ belassen. Das Unternehmen habe die Markterwartungen leicht verfehlt, schrieb er in seinem Kommentar zu den kurz zuvor veröffentlichten Zahlen. Allerdings seien sie auch sehr ambitioniert gewesen. Die aktuelle Bewertung preise eine positive geschäftliche Entwicklung bereits ein.
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