Rheinmetall-Aktie: Der entscheidende Faktor!

Die Aktie von Rheinmetall hat zuletzt wieder zugelegt. Aus Bayern gab es zudem eine gute Nachricht: In Aschau am Inn wird künftig mehr Munition produziert.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie hat zuletzt wieder etwas zugelegt
  • Wird sich das in der neuen Börsenwoche fortsetzen?
  • Der Rüstungskonzern expandiert jetzt in Aschau am Inn
  • Grundsteinlegung bei der Tochterfirma Nitrochemie

Die Aktie von Rheinmetall steht vor einer spannenden Woche: Wird es den Papieren des Düsseldorfer Rüstungskonzerns gelingen, die Aufwärtstendenz vom Ende der vergangenen Woche fortzusetzen? Den Freitag beendete die Rheinmetall-Aktie mit einem Plus von zwei Prozent auf 1.037 Euro, auf die Woche betrachtet ein Aufschlag von fast fünf Prozent. Eine gute Nachricht gab es obendrein.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall baut den Standort Aschau aus

Denn wie das Unternehmen mitgeteilt hatte, gehört Rheinmetall bereits jetzt zu den größten Munitionsherstellern der westlichen Welt „und baut mit dem Projekt ‚Firepower‘ seine Produktionskapazitäten nun erheblich aus. Am traditionsreichen Rheinmetall-Standort Aschau am Inn – ein Sitz der Tochterfirma Nitrochemie – entstehe dafür eine der größten und modernsten Pulverfabriken Europas. An der Grundsteinlegung nahm unter anderem der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) teil.

„Auf einer erweiterten Grundstücksfläche von bisher rund 90 und nun 110 Hektar wird die Produktionskapazität von Treibladungskomponenten für Rohrartillerie und weitere großkalibrige Systeme signifikant gesteigert“, wie es heißt. Hierzu werden laut Rheinmetall mehrere hundert Millionen Euro investiert. Die Belegschaft in Aschau wachse weiter.

  • Deren Zahl stieg bereits seit 2022 bis heute um rund 80 Prozent auf gut 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Jetzt sollen weitere Arbeitsplätze entstehen, so dass künftig 1.400 Beschäftigte in Aschau arbeiten werden

Markus Söder: „Ein guter Tag für die Sicherheit“

„Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit sind die Voraussetzung für Freiheit: Die Grundsteinlegung zur Werkserweiterung der Rheinmetall-Tochter Nitrochemie in Aschau am Inn ist ein guter Tag für die Sicherheit“, ließ sich Markus Söder zitieren. Gerade beim Pulver, welches weltweit nur wenige Hersteller produzierten, sei Autarkie entscheidend, bekräftigte Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG. Der Standort Aschau werde somit „entscheidend zur nationalen Souveränität und glaubhaften Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas beitragen“.

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