Auch heute zeigt sich die Aktie von Rheinmetall vergleichsweise schwach. An der Börse Düsseldorf ist sie zwar um 0,78 % gestiegen, kommt bei 933,20 Euro allerdings weiterhin nicht über wichtige Hürden hinaus.
Charttechniker würden verlangen, dass die Aktie mindestens 940 bis 950 Euro erreicht, um überhaupt die Trendwende nach oben einzuleiten. Technische Analysten sind ohnehin der Meinung, dass rund 30 % fehlen, um den GD 200 zu erreichen. Die Aktie ist derzeit eher gefährdet, noch deutlich weiter nachzulassen.
Diese Aussichten sind unverändert zu schwach
Rheinmetall hat aktuell mit der insgesamt schwachen Stimmung zu kämpfen. Schlechte Nachrichten gibt es nicht. Es bleibt dabei, dass die Analysten sehr zuversichtlich sind. Die durchschnittlichen Kursziele liegen bei ungefähr 1.610 Euro.
Der Titel hätte normalerweise isoliert betrachtet sogar noch etwas an Kraft gewinnen sollen. So wurde die sogenannte syndizierte Kreditlinie von Rheinmetall von 750 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro erhöht. Das bedeutet, dass das Unternehmen unmittelbar zusätzlichen finanziellen Handlungsspielraum gewinnt.
Rheinmetall möchte ohnehin die Umsätze bis zum Jahr 2030 mindestens verdreifachen, bezogen auf die aktuell zu erwartenden Umsätze. Dafür sind weitere Investitionen notwendig. Zum Beispiel hat Rheinmetall jetzt das Werk von Alstom in Kassel übernommen.
Die Nachricht von der Erweiterung der Kreditlinie hat die Märkte allerdings offenbar noch nicht hinreichend beeindruckt. Die Aktie befindet sich, wie oben beschrieben, weiterhin im Abwärtstrend.
Analysten sind unverändert der Meinung, dass die Notierungen sehr viel höher liegen müssten als aktuell.
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