Der Mittwoch war einer der besseren Tage für die Aktie von Rheinmetall. Im Xetra-Handel verbuchten die Papiere des Düsseldorfer Rüstungskonzerns ein Plus von 1,92 Prozent auf jetzt 1.515 Euro. Von ihren Höchstständen jenseits der 2.000-Euro-Marke ist die Rheinmetall-Aktie damit freilich noch weit entfernt. Aber das muss nicht so bleiben, geht es nach zwei Analysten, die sich am Mittwoch zu Wort gemeldet haben. Ihr Votum ist eindeutig: kaufen.
Analysten bestätigten hohe Rheinmetall-Prognosen
Da wäre zum einen Christoph Laskawi von Deutsche Bank Research. Er hat die Einstufung für Rheinmetall mit einem Kursziel von 2.100 Euro auf „Buy“ belassen – gut 38 Prozent über dem aktuellen Kursstand. Die Düsseldorfer dürften solide ins Jahr gestartet sein, schrieb der Analyst laut Medienberichten in seinem Ausblick auf den am 7. Mai erwarteten Quartalsbericht von Rheinmetall. Anleger sollten dabei die hohen Vergleichshürden aus dem Vorjahr bedenken.
- Doch er war nicht der einzige, der den Rüstungstitel empfahl
- Die britische Investmentbank Barclays ist ebenfalls optimistisch
Die Voraussetzungen für die Berichtssaison der europäischen Rüstungskonzerne zum ersten Quartal seien nicht gerade großartig, schrieb Barclays-Analyst Afonso Osorio am Dienstagabend in seinem Ausblick zwar. Die Branchenwerte seien zuletzt deutlich gefallen und der Jahresauftakt sei saisonal schwach, geprägt von niedrigen Gewinnen und einer negativen Barmittelentwicklung.
Barclays beließ Rheinmetall-Kursziel bei 2.125 Euro
Der Fokus bleibe klar auf dem Thema Luftverteidigung, so Osorio. Er favorisiert in der Berichtssaison demnach Leonardo. Doch auch Rheinmetall ist in seinen Augen, der kritischen Einschätzung zum Trotz, aktuell ein Schnäppchen. Denn er beließ in seiner Prognose die Einstufung für die Aktie bei einem fairen Wert von 2.125 Euro auf „Overweight“. Um sein Kursziel zu erreichen, müsste Rheinmetall seinen Börsenwert um mehr als 40 Prozent steigern.
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