An der Börse kostete Rheinmetall am Freitag nur noch ca. 1016 Euro. Die Notierungen sind in einer massiven Krise. Die Aktie hat einen Abstand von 21 % zur 200-Tage-Linie und wird gegenwärtig wohl vor allem wegen der Diskussionen rund um einen möglichen Frieden in der Ukraine so deutlich abgewertet.
Damit stockt die Erholung der vergangenen zwei Wochen. Die Kursbewegung fällt in eine Phase, in der der Markt auf die nächsten Unternehmensmeldungen wartet.
Diese Zahlen sollen den Konzern retten
Der Quartalsbericht am 5. November 2026 und der Kapitalmarkttag am 26. und 27. November bieten zwei unterschiedliche Gelegenheiten, die Fortschritte und die strategische Ausrichtung einzuordnen.
Die industrielle Expansion umfasst damit drei unterschiedliche Bausteine: zusätzliche Munitionskapazität, den geplanten Einstieg in den Schiffbau und eine größere Kreditlinie über 1,5 Mrd. Euro statt bis dato 750 Millionen Euro. Während die Fertigung der Munition in Albacete bereits begonnen hat, muss sich der Werftkauf erst noch vollziehen.
Der zusätzliche Finanzierungsrahmen schafft Möglichkeiten, ersetzt aber weder die Umsetzung der Vorhaben noch den Nachweis, dass sie sich wirtschaftlich auszahlen.
Analysten bleiben bei den Düsseldorfern gegenwärtig allerdings noch sehr zuversichtlich, wie die aktuellen Kursziele für den Titel zeigen. Die Aktie würde demnach extrem unterschätzt.
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