Rheinmetall-Aktie: Eilig-Meldung!

Der Auftragsbestand erreichte nach dem zweiten Quartal rund 80 Milliarden Euro; bis Jahresende rechnet Rheinmetall mit 100 Milliarden.

Auf einen Blick:
  • Aktie fiel um 0,97 Prozent
  • Kurs notierte bei 1.010 Euro
  • Charttechniker sehen Unterstützung bei 1.000 Euro
  • Rheinmetall erwartet 100 Milliarden Euro Auftragsbestand

Für Rheinmetall und seine Investoren geht die Ära der Erholung schon wieder zu Ende. Nun sind es weitere -0,97 %, die dazu führen, dass das Papier auf 1010 Euro nach unten lief. Die nächste Prüfung hart am Rande der Marke von 1.000 Euro stehen an. Analysten der Charttechnik sehen hier die nächste schwierige Phase für die Düsseldorfer, während die wirtschaftlich orientierten Experten keine Schwierigkeiten mit der Aktie haben.

Nächste Stufe ist direkt zu sehen

Die Charttechniker sehen nicht nur eine wichtige Unterstützung bei 1.000 Euro. Sie verweisen auch darauf, dass bei 960 Euro vermutlich schon die nächste Prüfung käme. Mit anderen Worten: Dunkle Wolken brauen sich erneut zusammen.

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Tatsächlich sind die Voraussetzungen auch jetzt noch nicht so schlimm, wie es den Anschein hatte. Denn die Rheinmetall produziert unverändert sehr gute Nachrichten. Der Auftragsbestand war nach dem 2. Quartal mit rund 80 Mrd. Euro so hoch wie nie zuvor.

Was die meisten Börsianer angesichts der Sorgen vor den hohen Zinsen und den Schuldenbergen (u.a. der Staaten, also der Hauptauftraggeber) vergessen: Die Rheinmetall geht sogar davon aus, dass das Unternehmen bis zum Jahresende 100 Mrd. Euro Auftragsbestand hat. Am 5.11. werden die Zahlen zum 3. Quartal folgen. Analysten sind der Meinung, dass die Märkte offenbar überrascht sein werden. Heute noch sieht es so aus, als kämpfe die Aktie mit 1.000 Euro. Tatsächlich liegen die meisten echten Kursziele weit über dem aktuellen Niveau.

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