Für Rheinmetall stehen extrem wichtige Tage an. Das Unternehmen wird am 5. November seine Quartalszahlen präsentieren. Am Montag war davon zumindest noch keine Aufbruchstimmung am Markt zu spüren. Die Aktie verlor glatt 3,66 % und zog sich, je nach Börsenplatz, auf 999,60 Euro zurück.
Das ist eine katastrophale Zwischenbilanz, insofern damit wieder daran zu erinnern sein wird, dass die Düsseldorfer unter die 1.000-Euro-Grenze gefallen sind. Dies wird Chartanalysten belasten. Noch ist keine Entscheidung darüber gefallen, ob sich der Abwärtstrend dann fortsetzt.
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Allerdings ist dies ein Indikator, der ausgesprochen unrund ist: 5,9 % Abstand zum GD100 und 21,4 % zur 200-Tage-Linie zeigen, dass sich die Aktie aus Sicht der technischen Analysten ohnehin im Abwärtstrend befindet.
Neue Zweifel: 100 Milliarden-Ziel in Gefahr?
Jetzt kommt noch hinzu, dass es inzwischen sogar Zweifel am Wachstum des Unternehmens gibt. Jefferies hat jetzt mitgeteilt, dass zumindest das Ziel, im laufenden Jahr ein Auftragsvolumen von 100 Milliarden Euro zu erwirtschaften, möglicherweise gefährdet sei.
Tatsächlich sind allerdings offensichtlich die meisten Analysten immer noch sehr zuversichtlich. Die Kursziele liegen inzwischen bei etwas über 1.550 Euro.
Die Frage wird sein, ob Rheinmetall in den kommenden Tagen, möglicherweise noch vor den neuen Zahlen am 5. November, wieder etwas mehr Dynamik erhält.
Ansonsten kämpft die Aktie ab dem 5. November mit neuen Zahlen im Rücken um sehr stark steigende Kurse.
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