Rheinmetall-Aktie: Eil-Meldung!

Rheinmetall veröffentlicht Eckdaten zum ersten Quartal: Umsatz und operatives Ergebnis steigen, bleiben aber hinter den Markterwartungen zurück.

Auf einen Blick:
  • Umsatzplus von 7,7 Prozent
  • Operatives Ergebnis steigt um 17 Prozent
  • Jahresprognose bleibt unverändert
  • Analysten sehen Kurspotenzial bis 2.050 Euro

Einen starken Wochenauftakt schaffte die Aktie der Rheinmetall. Am Ende wurden es indes nur noch rund 0,79 %, die auf den Kurstafeln als Plus verbucht wurden. Die Aktie kam auf einen Kurs von 1.369,50 Euro. Das ist allerdings tatsächlich nachzuvollziehen. Die Notierungen sind immer noch klar im Abwärtstrend. Allerdings zeigte sich eine etwas größere Entspannung vor den Quartalszahlen, die am 7. Mai offiziell präsentiert werden. Nun sind sie allerdings in den Eckdaten da. Sie sind nicht ganz so stark wie gedacht.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Der Umsatz ist mit 7,7 % ggb. dem Vorjahr gestiegen. Der Markt hatte eine Prognose von -26 % abgegeben. Das Operative Ergebnis allerdings erreichte ein Plus von immerhin 17 %. Selbst das reicht auf der anderen Seite nicht. So haben die Prognosen einen Sprung um 37 % gesehen.

Prognosen für das Gesamtjahr bleiben bestehen

Allerdings bleiben nun noch immer die Prognosen für das Gesamtjahr weitgehend bestehen. Der Umsatz soll um 40 % bis 45 % wachsen und 14 bis 14,5 Mrd. Euro erreichen.

Die operative Ergebnismarge soll demnach bei gut 19 % liegen. Dies ist ggb. früheren Ergebnissen eher erfreulich und dokumentiert, dass die Rheinmetall bei steigenden Umsätzen auch höhere Gewinne erwarten darf. Dennoch:

Die Zahlen sind also kurzfristig relativ schwach gegenüber den Prognosen. Sie halten aber wahrscheinlich den Vergleich mit den längerfristigen Werten gut aus. Insofern wird der Markt hier am Dienstag Position beziehen.

Rheinmetall Aktie Chart

Eine kleine Erwartung darf durchaus nicht fehlen: Analysten gehen derzeit noch immer von einem möglichen Kursplus bis zu 2.050 Euro aus. An den Erwartungen wird sich offenbar in den kommenden Tagen nicht allzu viel ändern. Die Zahlen jedenfalls sind dafür nicht spektakulär genug, ein Crash also steht wohl eher nicht an. Die Frage wird sein, wie schnell sich die Kurse mit den Zahlen im Rücken den Zielen der Analysten entgegen entwickeln können.

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