Die Rheinmetall-Aktie ist mit einem Kursverlust von über fünf Prozent am Freitagmittag der ganz große Verlierer im DAX. Was drückt so stark auf den Kurs des deutschen Rüstungskonzerns?
Gehen der Iran- und der Ukraine-Krieg zu Ende?
Es ist die Hoffnung auf einen gleichzeitigen Frieden im Iran- und im Ukraine-Krieg. Inzwischen haben die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad unter Leitung Pakistans begonnen.
Knapp zwei Wochen bleiben den beiden Kriegsparteien nach dem Ultimatum von US-Präsident Trump, einen tragfähigen Frieden auszuhandeln. Einfach werden die Verhandlungen zweifellos nicht. Zu weit liegenden die Verhandlungspositionen der beiden Parteien auseinander.
Was die Rheinmetall-Aktie noch stärker als die Entwicklung im Nahen Osten beeinflussen dürfte, sind die jüngsten Spekulationen rund um ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges. Gerüchten zufolge, die sich auf Aussagen des ukrainischen Geheimdienstchefs Budanov stützen (einer der Chefunterhändler des Landes), könnte es bald eine Annähernd zwischen der Ukraine und Russland geben.
Für Rheinmetall wäre ein baldiges Ende des Ukraine-Krieges keine gute Nachricht. Der deutsche Konzern ist seit vier Jahren einer der wichtigsten Waffenlieferanten der ukrainischen Streitkräfte. Vor allem mit der Lieferung von Munition verdienen die Düsseldorfer seit Jahren gutes Geld.
Eine sensible Bewertung
Mit einem nach wie vor recht hohen Forward-KGV von über 40 reagiert die Rheinmetall-Aktie sehr sensibel auf die geopolitischen Entwicklungen der beiden Krisenherde der Welt. Anleger sollten deshalb vorsichtig sein mit einem Investment in den DAX-Titel.
Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 10. April liefert die Antwort:
Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
