Der Dienstag war einer der besseren Tage für die Aktie von Rheinmetall: Nachdem die Aktie des Rüstungskonzerns sowohl den Freitag als auch den Montag im Xetra-Handel unter der Marke von 1.000 Euro beendet hatte, war das nun anders. Nach einem Plus von gut drei Prozent beendete sie den Tag bei immerhin 1.028 Euro. Viel zu wenig für die Rheinmetall-Aktie, glaubt die überwältigende Mehrheit der Analysten. Doch ein Haus sticht mit einer Prognose heraus, die kaum noch Luft nach oben lässt.
Ein niedriges Rheinmetall-Kursziel
Zum durchschnittlichen Kursziel für Rheinmetall fehlt noch ein gutes Stück, soviel ist klar. Laut marketscreener.com liegt dieses bei 1.641 Euro aus 21 Analysen, das Aufwärtspotenzial liegt bei annähernd 60 Prozent. Kein Wunder, dass unter den Beobachtern
- 18 Rheinmetall zum Kauf empfehlen
- 3 zum Halten der Papiere raten
- kein einziger den Verkauf empfiehlt
Das allerdings war bis Anfang September noch anders: mwb Research hatte zuvor als einziges Institut die Rheinmetall-Aktie auf der Verkaufen-Liste – und sollte angesichts der Kursentwicklung beim Rüstungskonzern Recht behalten. Bis auf 1.070 Euro waren die Papiere damals zurückgefallen.
Die Analysten von mwb seien nun aber der Ansicht, „dass der Kursrückgang (minus 11% seit der vorherigen Einschätzung vom 19. August) das Risiko einer Enttäuschung beim Umsatz inzwischen besser widerspiegelt“, meldete marketscreener am 2. September. Konkret halte der Broker die Bewertung mit dem 15,8-Fachen des EV/EBITDA und dem 32-Fachen der für 2026 erwarteten Gewinne „nicht länger für ausreichend, um eine Verkaufsempfehlung zu rechtfertigen“. mwb stufte die Aktie auf ‚Halten‘ hoch, bei unverändertem Kursziel von 1.050 Euro.
Rheinmetalls Risiko um Arminius-Programm
Das Analysehaus verwies demnach zudem auf einen günstigeren Nachrichtenfluss rund um Arminius: Rheinmetall könnte demnach von einer ersten Tranche von rund 12,4 Mrd. EUR profitieren, wobei Vorauszahlungen die Cash-Conversion 2026 deutlich stützen könnten, hieß es. Das Haus aber bleibe dennoch vorsichtig und warne, dass das Arminius-Programm auch hinter den früheren Erwartungen zurückbleiben könnte.
Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 16. September liefert die Antwort:
Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
