Rheinmetall-Aktie: Die spinnen!

Rheinmetall-Aktie fällt auf Jahrestief, während Analysten weiterhin deutliches Kurspotenzial sehen. Die Kluft zwischen Markt und Expertenmeinung wächst.

Auf einen Blick:
  • Aktie erreicht tiefsten Stand des Jahres
  • Wöchentlicher Verlust von über zehn Prozent
  • Analysten sehen Kurspotenzial von 55 Prozent
  • Operative Gewinne sollen deutlich steigen

Am Ende verlor die Aktie der Rheinmetall am Freitag noch rund 4 %. Die Notierungen sind auf einen Wert von 1349,60 Euro gerutscht und haben damit den tiefsten Kurs des laufenden Jahres erreicht. Die Aktie ist inzwischen in einer desolaten Verfassung. -10,13 % Verlust in einer Woche sind zu verbuchen In den vergangenen drei Monaten hat die Aktie rund -26 % eingebüßt. Damit dürften die wenigsten gerechnet haben.

Zumal die Analysten nicht, die sind der Meinung, die Aktie könne noch um rund 55 % klettern. Wer hat nun Recht?

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall: Das lässt sich ausrechnen!

Experten wie die Analysten in den Research-Häusern befassen sich in aller Regel mit den fundamentalen Kennzahlen. Deren Kursziele von über 2.050 Euro (im Schnitt) sind nicht erdacht, sondern ergeben sich aus wirtschaftlichen Schätzungen.

Deshalb sind sie zumindest fundierter als sonstige Spekulationen. Das niedrigste (!) Kursziel liegt derzeit bei 1.450 Euro und ist schon unterkreuzt. Die höchsten Erwartungen gehen von 2.500 Euro aus. Dies ist aktuell bei einer Lücke von über 89 % kaum denkbar.

Deshalb sind an einem solchen katastrophalen Wochenende (bezogen auf die jüngsten Ergebnisse) auch Kennzahlen einmal interessant. Stand heute gehen Analysten davon aus, das operative Ergebnis EBITDA werde im laufenden Jahr bei 3,22 Mrd. Euro Plus liegen. Das wäre eine Steigerung um rund 47,8 % ggb. dem Vorjahr. Dies zugrundegelegt sind Kursverluste von rund -9,5 % im laufenden Jahr schlicht und ergreifend falsch.

Wer das Ebit beachtet (das Betriebsergebnis ohne Berücksichtigung von Zinsen und Steuern) wird derzeit nach Analysten-Meinungen sogar ein Plus von 55 % annehmen dürfen. Das Nettoergebnis soll ggb. dem Vorjahr um rund 51 % steigen.

Dass die Kurse fallen, ist die Entscheidung des Marktes. Analysten sind auch jetzt noch radikal anderer Meinung. Panik oder Bewertung – das ist die Frage.

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