Rheinmetall-Aktie: Der Hoffnungsschimmer!

Die Aktie von Rheinmetall hat auf vorläufige Zahlen nicht positiv reagiert, Umsatzerwartungen blieben unerfüllt. Der Rüstungskonzern setzt jetzt aufs zweite Quartal.

Auf einen Blick:
  • Rheinmetall-Umsatz bleibt unter Analystenschätzungen
  • Operative Marge steigt jedoch auf 11,6 Prozent
  • Hoffnung auf Wachstumsimpulse aus Spanien
  • Aktienkurs fällt wieder unter 1.400 Euro zurück

Die Aktie von Rheinmetall tut sich weiter schwer. Aktuell kommen die Papiere des Düsseldorfer Rüstungskonzerns nicht mehr nachhaltig über die Marke von 1.400 Euro. Ganz kurz hatte sie diese am Montag überschritten, fiel allerdings prompt wieder zurück. Aktuell notiert die Rheinmetall-Aktie in Frankfurt bei einem Kurs von rund 1.380 Euro. Denn noch bevor am Mittwoch die endgültigen Quartalszahlen vorliegen, hat Rheinmetall schon mal vorab geliefert – und enttäuscht.

Rheinmetall-Umsatz bleibt hinter Erwartungen

Denn laut einer Ad-hoc-Meldung hat die Rheinmetall AG im 1. Quartal 2026 den Umsatz und das operative Ergebnis im Vergleich „zum außergewöhnlich starken“ Vorjahresquartal in absoluten wie in relativen Zahlen zwar erneut gesteigert. „Obwohl die Margenerwartung erfüllt werden konnte, blieb der absolute Umsatz hinter der Markterwartung zurück“, räumt Rheinmetall ein.

  • Auf Basis der vorläufigen Zahlen wird für das 1. Quartal 2026 ein Umsatz von 1,938 Mrd. Euro erzielt – einem Wachstum um 7,7 Prozent zum Vorjahr
  • „Die Markterwartung in Höhe von 2,3 MrdEUR wurde nicht erreicht, das operative Ergebnis im 1. Quartal 2026 lag bei 224 MioEUR (+33 MioEUR)“

Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Auf Basis der vorläufigen Zahlen wurde die operative Ergebnismarge von 10,5 auf 11,6 Prozent verbessert und liege damit auf dem Niveau der Markterwartung. Zudem: „Für 2026 gehen wir von einem ähnlichen Wachstumspfad für das erste Halbjahr aus, allerdings mit einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung im zweiten Quartal des Jahres“, wie es heißt.

Rheinmetall hofft auf Zuwachs aus Spanien

Diese wird laut Rheinmetall absehbar durch erhöhte Auslieferungen im Segment Waffe und Munition getragen werden, die sich durch die vollumfängliche Aufnahme der Produktion am Standort Murcia, Spanien ergebe. Zusätzlich erwarte man die Abnahme der bereits im ersten Quartal vorproduzierten LKW für den deutschen Kunden im zweiten Quartal. Die endgültigen Zahlen wird der Rüstungskonzern am Mittwoch vorlegen.

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