Rheinmetall-Aktie: Der größte Börsen-Irrtum!

Rheinmetall-Aktie stabilisiert sich nach Kursverlusten, Analysten sehen weiterhin deutliches Kurspotenzial bis 1.700 Euro.

Auf einen Blick:
  • Aktie nahezu unverändert bei 1.211 Euro
  • Wochenplus von 6,2 Prozent
  • Analysten sehen Kurspotenzial bis 1.700 Euro
  • Rekordauftragsbestand von über 80 Milliarden Euro

Einen stabilen Handelstag hat die Aktie von Rheinmetall gestern hingelegt. Am Ende stand ein Minus von 0,2 % auf den Börsentafeln. 1.211,10 Euro wurden angezeigt. Damit ging die Aktie nahezu unverändert aus dem Handel. Das wiederum ist ein relativ gutes Zeichen, weil Rheinmetall zuvor doch deutlich gewonnen hatte.

In den zurückliegenden fünf Handelstagen ging es um 6,2 % aufwärts. Damit hat sich die Bilanz über die vergangenen vier Wochen auf ein Plus von 21,9 % verbessert. Die Aktie ist also in guter Verfassung.

Rheinmetall wieder besser aufgestellt

Auch aus technischer Sicht ist der Titel mittlerweile wieder ordentlich aufgestellt. Zur 100-Tage-Linie fehlen lediglich 0,18 %. Das ist quasi ein Gleichstand. Lediglich der GD200 als technischer Indikator für die langfristige Entwicklung ist noch weit entfernt. Hier fehlen der Aktie 15,5 %. Damit befindet sich der Titel langfristig noch in einem technischen Abwärtstrend.

Rheinmetall Aktie Chart

Mit dem Überwinden der Marke von 1.200 Euro ist Rheinmetall allerdings auf gutem Gelände angekommen. Zuletzt waren die Märkte von der Aktie wieder etwas angetaner, als man es vielleicht hätte vermuten können, wenn lediglich die technische Ausgangslage zugrunde gelegt worden wäre. Denn seit Mitte Januar ging es für den Titel deutlich bergab. Zuletzt kam es, wie beschrieben, zu einer Erholung.

Analysten sind weiterhin der Meinung, dass die Aktie deutlich mehr wert sein könnte. Das durchschnittliche Kursziel verschiedener Analysten liegt bei rund 1.700 Euro. Die Spannweite ist zwar relativ groß, allerdings gehen die Analysten davon aus, dass die Notierungen deutlich steigen könnten. Insofern hat sich am Bild von Rheinmetall unter den Experten wenig geändert.

Zuletzt war darüber berichtet worden, dass Rheinmetall einen Auftrag im Volumen von mehr als 500 Millionen Euro von der Bundeswehr erhält. Das zeigt erneut, dass das Unternehmen in der Lage ist, große Aufträge zu akquirieren, auch wenn dieser Auftrag aus einem bestehenden Rahmenvertrag abgerufen wurde.

Für das zweite Quartal hatte Rheinmetall insgesamt einen Auftragsbestand von mehr als 80 Milliarden Euro vermelden können. Das war ein neuer Rekord, der zudem deutlich über dem vorherigen Höchststand von gut 73 Milliarden Euro lag.

Insofern ist Rheinmetall wirtschaftlich aus Sicht der meisten Beobachter gut aufgestellt. Die Aktie erholt sich langsam wieder und könnte sich damit auch den von Analysten avisierten Kurszielen weiter annähern.

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