Die Zahlen, die Rheinmetall-Chef Armin Papperger heute auf der Handelsblatt-Konferenz in Berlin nannte, haben es wirklich in sich. 80 Milliarden Euro an potenziellen Aufträgen für das laufende Jahr. Das ist eine Hausnummer, die selbst für einen Rüstungskonzern dieser Größenordnung außergewöhnlich ist.
Papperger wurde dabei erfreulich konkret. Der Boxer-Auftrag allein soll ein Volumen von 37,7 Milliarden Euro haben. Dazu kommen die Fregatten F126 und F127 mit zusammen 12 bis 13 Milliarden Euro. Auch eine weitere Charge der Puma-Schützenpanzer steht im Raum. Die Auftragsbücher könnten sich also gewaltig füllen.
Die Dimensionen sind beeindruckend
Was diese Zahlen bedeuten, wird erst im Vergleich richtig klar. 80 Milliarden Euro entsprechen mehr als dem Doppelten des aktuellen Jahresumsatzes von Rheinmetall. Selbst wenn nur ein Teil dieser potenziellen Aufträge tatsächlich unterschrieben wird, wäre das ein enormer Schub für die kommenden Jahre.
Die Börse dürfte diese Perspektiven mit großem Interesse zur Kenntnis nehmen. Papperger spricht nicht von vagen Hoffnungen, sondern von laufenden Ausschreibungen mit konkreten Volumina. Das gibt Planungssicherheit und zeigt, wie stark die Nachfrage nach deutscher Rüstungstechnik aktuell ist.
Anleger sollten die weitere Entwicklung genau beobachten. Wenn auch nur die Hälfte dieser Aufträge tatsächlich kommt, wäre das ein gewaltiger Erfolg. Die Rheinmetall-Aktie könnte davon erheblich profitieren.
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