Rheinmetall-Aktie und Co.: Spektakulär nach der Iran-Eskalation!

Die jüngsten Konflikte im Nahen Osten stärken die Aussichten für Rüstungswerte wie Rheinmetall. Das Unternehmen erwartet massive Umsatzsteigerungen bis 2030 durch europäische Verteidigungsaufträge.

Auf einen Blick:
  • Geopolitische Spannungen stützen Rüstungsaktien
  • Erwartung von Billionen-Aufträgen aus der EU
  • Umsatzprognose: Verfünffachung bis 2030
  • Quartalszahlen für 2025 folgen im März

Liebe Leserinnen und Leser,
ein für die Realpolitik wie auch für die Aktienbörsen brisantes Wochenende liegt hinter uns. Sie haben die Nachrichten verfolgt, die Börsen starten in eine der wohl spektakulärsten Wochen der vergangenen Monate, vielleicht sogar Jahre. Es herrscht im Grunde ein Krieg im Nahen Osten. Betroffen davon ist auch die Rüstungsindustrie und hier am Ende wegen der Stimmung auch das Düsseldorfer Unternehmen von Rheinmetall. Ein Rückblick und ein Ausblick zeigen, in welche Richtung es jetzt kurzfristig und damit auch ggf. schon am heutigen Tag an den Märkten gehen kann. In den ersten Minuten ging es für die Rheinmetall um rund 6,1 % nach oben. Sie erreichte nun in etwa 1.750 Euro. Das war zu erwarten. Nun wird sich zeigen, wie stabil die Situation ist.

Rheinmetall: Es hat sich alles geändert!

Die Situation an den Finanzmärkten hat sich am Wochenende dramatisch geändert. Durch den Angriff der USA und Israels auf den Iran mit dem Tod von Chameney, dem praktisch als Führer fungierenden Oberhaupt der Islamischen Republik Iran haben sich die Vorzeichen dafür erhärtet, dass es einen, wie es in einem Beitrag heißt, Zeitenwandel gibt.
Der so genannte Konflikt im Iran ist natürlich ein militärischer Anschlag in der Region, der tatsächlich weite Kreise in verschiedene Richtungen zieht. Es ist ein Krieg, wenngleich der so noch nicht erklärt worden ist. Davon wird unter anderem die Rüstungsindustrie profitieren, also auch Rüstungs-Aktien wie auch Energiewerte. Diese Branchen werden sich mit den Folgen sicherlich in den kommenden Tagen, vielleicht auch den kommenden Wochen beschäftigen.
Unter anderem zählt damit direkt zu den entscheidenden Werten auch die Rheinmetall aus Düsseldorf. Bekannt ist, dass gerade Rüstungs-Aktien in den vergangenen Monaten (z. B. nach dem Venezuela-Angriff von Donald Trump) von solchen Situationen profitieren. Ganz konkret: Rüstungsaktien profitieren auf der einen Seite von den ohnehin langfristigen Verträgen, die Regierungen und über nationale Organisationen aussprechen und die jetzt in diesen Wochen und Monaten weiter abgeschlossen werden.
Zudem profitieren Rüstungs-Aktien wie auch die Rheinmetall eben von umfangreichen Auftragsbeständen, wie es in zahlreichen Beiträgen der vergangenen Wochen ohnehin richtigerweise schon heißt. Rheinmetall und andere haben schon in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder neue Aufträge und Projekte melden können.
Solche Entwicklungen, wie wir sie jetzt gesehen haben, haben mit einiger Sicherheit nun auch kurzfristig einen größeren Einfluss auf künftige Bewertungen der Chancen im Rüstungssektor. Sehen wir uns die einzelne Situation an.

Rheinmetall und Co.: Die Unsicherheit steckt zumindest für die Rüstungswerte nicht an

Im Einzelnen: Die Stimmung vor dem Handel in der neuen Woche spricht im Grunde genommen vor allem deshalb für die Rheinmetall, als jede Art von Zweifel an dem Unternehmen und auch den Konkurrenten in Anbetracht eines möglichen Friedensschlusses in der Ukraine beiseite gewischt werden dürfen. Es wird offensichtlich, dass zum Beispiel im Nahen und Mittleren Osten ein Pulverfass entzündet werden könnte.
Darauf bereiten sich verschiedene Nationen wie die USA und Israel ohnehin vor. Allerdings hat auch die EU schon lange erkennen lassen, dass sie inzwischen ihre eigenen Verteidigungsambitionen ausbauen wird. Spätestens im Sommer soll ein Papier vorgelegt werden, dass das Szenario der eigenen Verteidigungsambitionen und -pläne unterstreicht. Man wird offensichtlich die entsprechenden Investitionen massiv in die Höhe schrauben.
Rheinmetall selbst hatte schon vor Monaten betont, dass die EU sicherlich bis zum Jahr 2030 Rüstungsaufträge bis zu 1 Billion Euro vergeben werde. Damit wird dann auch klar werden, dass die Rheinmetall selbst ein enormes Wachstum zu erwarten hat.
Ganz konkret rechnete Rheinmetall selbst vor, dass von dieser Billion Euro ein Anteil in Höhe von bis zu 300 Milliarden Euro an Auftragsvolumen an die Düsseldorfer gehen solle. Dies ist vor folgenden Daten besonders beeindruckend:
Im laufenden Jahr, also im Jahr 2026, rechnet die Rheinmetall selbst nur mit einem Umsatz in Höhe von lediglich 13,6 Milliarden Euro. Dafür wurde das Unternehmen kürzlich erst an den Aktienbörsen abgestraft. Ein Auftragsvolumen in der oben genannten Höhe jedoch würde bedeuten, dass das Unternehmen sicherlich tatsächlich mit seiner eigenen Schätzung, dass der Umsatz sich bis zum Jahr 2030 bezogen auf das Jahr 2024 um den Faktor 5 erhöhen wird, richtig zu legen scheint. Oder andersrum gewendet: Die Umsätze werden sicherlich explodieren.

Rheinmetall: Vor einer Explosion der Umsätze

Deshalb wird es in den kommenden Stunden sicherlich für das Unternehmen sowie auch für andere Konzerne der Branche zumindest sehr massiv bessere Stimmungsbilder geben als zuletzt. Zuletzt war immer wieder betont worden, dass z. B. ein Friedensschluss in der Ukraine die Rüstungsbranche belasten würde. Das hat auch Rheinmetall massiv von Tops bei knapp 2.000 Euro auf die aktuell erreichten weniger als 1.700 Euro abstürzen lassen.

Rheinmetall Aktie Chart

Nun stützt ein direktes Beispiel wie der Konflikt im Iran die Sicht und die Stimmung: Die geopolitische Situation spricht in jeder Weise dafür, dass eher massiv aufgerüstet wird. Nicht nur in den USA, nicht nur in Israel, sondern auch im europäischen Westen. Da auch der Iran jetzt mit Gegenschlägen reagiert hat, wird sich die Stimmung in den kommenden Tagen sicher nicht mehr ändern.
Demzufolge wird in den nächsten Stunden immer offensichtlicher, dass Rüstung das große Thema überhaupt sein wird. Von einer solchen Verunsicherung profitieren sicherlich auch Ölunternehmen. Rüstungs-Aktien jedoch waren zuvor massiv nach unten geschickt worden. Insofern haben sich die Ausgangsbilder für Rheinmetall und Co. kurzfristig nun deutlich verbessert und nähern sich mittel- und langfristig vor allem den Szenarien, die man ohnehin seit langem erwarten darf: Es wird immer neue Rüstungsaufträge geben, die Umsätze wachsen gewaltig.

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Bald kommen die Zahlen

Rheinmetall selbst wird am 11. März seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Genau damit wird das Unternehmen sicherlich noch einmal unterstreichen, wie hoch zum Beispiel der aktuelle Auftragsbestand ohnehin ist.
Die Zweifel daran, dass die Rüstungsindustrie in einer solchen Geopolitik wachsen wird, sind sicherlich unangebracht. Analysten sehen hier deutlich klarer. Analysten gehen bei der Rheinmetall immer noch davon aus, dass der Kurs auf über 2120 Euro klettern kann.
Insofern ist jede Menge Luft nach oben zu sehen. Die Verunsicherung der vergangenen Tage weicht jetzt der Gewissheit, dass die Kriegsgefahr in verschiedenen Regionen noch einmal massiv zugenommen hat. Davon wird die Rheinmetall in erster Linie wohl profitieren und nicht wie zuvor in der Verunsicherung rund um den Ukraine-Konflikt noch einmal leiden müssen. Formal ist das Unternehmen allerdings noch immer im Abwärtstrend.
Es fehlen circa 70 Euro, mindestens, um die wichtigsten Trend-Indikationen nach oben zu drehen. Angesichts dessen, was am Wochenende passiert ist, sind zumindest die Vorzeichen so gut, dass die Analysten sich für ihre jeweiligen Schätzungen, die oben genannt worden sind, mit einiger Wahrscheinlichkeit noch einmal bestätigt sehen dürfen. Die Situation ist ausgesprochen heikel, geopolitisch betrachtet. Die Rüstungs- und aktuell auch die Öl-Industrie dürften profitieren.

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